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Vorschläge am Lesertelefon

Neue Ideen für das Upnor-Gelände

HAMELN. Sportmöglichkeiten, Grillplätze, Badestellen: Schon länger besteht die Absicht, einen Weserfreizeitpark auf dem Upnor-Gelände entstehen zu lassen. Unser Leser Dieter Rathgeber hat noch andere Vorstellungen, was auf dem ehemaligen Britengelände an der Fischbecker Landstraße passieren könnte.

veröffentlicht am 12.02.2019 um 17:04 Uhr
aktualisiert am 12.02.2019 um 18:40 Uhr

Auf dem Upnor-Gelände soll ein Weserfreizeitpark entstehen. Foto: DANA
Muschik, Moritz

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Moritz Muschik Volontär zur Autorenseite

Der 80-Jährige schlägt zum Beispiel vor, eine Baumpflanzaktion zu starten, an der sich Hamelner beteiligen können. Zudem sei es eine Überlegung wert, den Wochenmarkt dorthin zu verlegen. Am Lesertelefon betonte der frühere Unternehmensberater, dass er gern einen Verein oder eine Gesellschaft von Interessenten gründen würde – mit dem Ziel, weitere Ideen für das Areal zu erarbeiten. Diese könnten dann in Kooperation mit der Stadt umgesetzt werden. „Außerdem könnte man überlegen, das Gelände umzubenennen“, sagt er. „Weserbergland-Oase“ könnte sich der Hamelner vorstellen. Aus der Stadtverwaltung, an die sich Rathgeber ebenfalls gewandt hat, heißt es, dass seine Anfrage in der zuständigen Fachabteilung geprüft werde.

Auf die ehemaligen Britengelände bezieht sich am Lesertelefon auch Leni Bernhardt aus Hessisch Oldendorf. Es sei an der Zeit, deutsche Begriffe für die Areale zu finden, die derzeit unter anderem „Ravelin Camp“, „Bailey Park“ oder „Wouldham“ heißen. „Wir sind zurzeit noch in der Planungsphase der verschiedenen Möglichkeiten auf den Geländen, außerdem gehören uns noch nicht alle Flächen vollends“, erklärt Stadtsprecherin Janine Herrmann. Die Benennung stehe im Prozess weiter hinten. „Wir sind aber grundsätzlich für Vorschläge offen.“

Karl-Heinz Pape fragt sich, wann die Kreisstraße 60 zwischen Afferde und Hilligsfeld saniert werden soll. Auf Nachfrage erklärt Markus Brockmann, Geschäftsbereichsleiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, dass die Sanierung in dem neuen Bauprogramm des Landkreises für den neuen Haushalt 2019 enthalten sei. Dieser müsse noch in diesem Jahr beschlossen werden. „Vorbehaltlich dessen wollen wir die Maßnahme im Herbst 2019 ausschreiben“, so Brockmann. Mit der Ausführung könnte dann Anfang 2020 gerechnet werden. Vorgesehen ist demnach ein rund 1,2 Kilometer langer Abschnitt vom Abzweig zum Altdorf Afferde bis hinter der Einmündung zum Entsorgungspark.

Heinrich Riebe weist darauf hin, dass Gehwegplatten im Breiten Weg abgesackt seien. Hier habe sich Wasser gesammelt – bei Minusgraden bestehe die Gefahr von Glatteis. Stadtsprecherin Herrmann meint, dass vor Ort geschaut werde, um zu klären, ob es sich um ein Privatgrundstück handelt oder tatsächlich um den öffentlichen Weg. Falls die Stadt zuständig sei, werde die potenzielle Gefahrenstelle „natürlich beseitigt“.

Über die höheren Kosten am Schulzentrum Nord ärgert sich Manfred Maihöfer aus Haverbeck. Insgesamt rechnet die Stadt mit Kosten, die um gut 227 000 Euro höher liegen als ursprünglich kalkuliert. Statt 30,16 Millionen Euro (gerundet) stünden dann unterm Strich neu prognostizierte Kosten in Höhe von 30,39 Millionen Euro. Für das Gesamtprojekt entspricht das einer Steigerung von 0,75 Prozent. „Auch hier geht es um Steuergelder“, meint unser Leser. „Dass es bei solch einem großen Bauprojekt zu Kostenüberschreitungen kommt, ist fast normal“, erklärt Herrmann. Die Kostensteigerung liege auch an externen Firmen und gestiegenen Kosten, etwa für Material. „Wir gehen mit Steuergeldern grundsätzlich umsichtig um, aber bei so einem Projekt kann eine Kostensteigerung leider nicht ausgeschlossen werden.“



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