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Neue "Erkenntnis" nach Rathaus-Razzia

veröffentlicht am 31.08.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:35 Uhr

Hameln (ube). Vor mehr als neun Monaten durchsuchten Ermittler im Zusammenhang mit der Vergabe von Standplätzen auf dem Hamelner Weihnachtsmarkt unter anderem zwei Büros im Hamelner Rathaus – immer noch ist unklar, ob an den Behauptungen eines anonymen Hinweisgebers etwas dran ist oder nicht. Jetzt gibt es eine neue Erkenntnis.

Bereits seit Anfang Juni geht die für Korruptionsstrafsachen zuständige Abteilung der Staatsanwaltschaft Hannover allerdings „einem neuen Verdachtsmoment“ nach.

Die Dezernentin war seinerzeit beim Studium der polizeilichen Akten auf einen neuen Ermittlungsansatz gestoßen. „Es gibt eine Erkenntnis, auf die ich nicht näher eingehen kann, der jetzt nachgegangen wird“, erklärte Oberstaatsanwalt Hans-Jürgen Lendeckel auf Anfrage der Dewezet. „Es wird noch einige Zeit dauern, bis wir ein Ergebnis dieser Ermittlungen haben. Dass wir derzeit keine Einzelheiten bekannt geben können, versteht sich von selbst. Wir sammeln weiter be- und entlastendes Material“, sagte Lendeckel gestern.

Am 17. November hatte die Staatsanwaltschaft zehn Objekte durchsuchen lassen – darunter auch die Büros eines leitenden Beamten und eines für den Hamelner Weihnachtsmarkt zuständigen Mitarbeiters. Vier Staatsanwälte und 80 Polizisten waren seinerzeit im Einsatz, um nach Beweisen für Anschuldigungen zu suchen, die ein Unbekannter erhoben hatte. Es gibt sechs Beschuldigte. Gegen alle wird wegen Verdachts der Bestechung oder Bestechlichkeit ermittelt.



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