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Neue Details im Mordfall Robert H.

veröffentlicht am 17.12.2010 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:36 Uhr

MOKO

Hameln (ube). Im Fall des am 21. November ermordeten Hamelner Geschäftsmanns Robert H. (53) sind neue grausige Details bekannt geworden: Der 53-Jährige ist vor seinem Tod offenbar schwer misshandelt worden. Die drei mutmaßlichen Raubmörder (21, 23, 55) haben den Briefmarkenhändler zunächst mit einer schweren Steinskulptur, die einen Maya-Gott zeigt, niedergeschlagen. Tatort war die Eigentumswohnung des Unternehmers an der Schillerstraße 43. Die Untersuchungen der Gerichtsmediziner ergaben: Robert H. wurde erwürgt. Für die Mordkommission „Phila“ steht inzwischen fest, dass sich alle drei Männer, die 18 Tage nach dem Verbrechen in Köln festgenommen wurden (wir berichteten), in der Wohnung des Opfers aufgehalten haben.
 „Der 55-jährige Tatverdächtige ist deutscher Staatsbürger, er hat einmal in dem Haus an der Kaiserstraße in Hameln gewohnt, in dem sich auch der Briefmarken-Laden des Opfers befindet“, sagt Oberstaatsanwältin Irene Silinger von der Staatsanwaltschaft Hannover auf Anfrage der Dewezet.  Es deutet derzeit vieles darauf hin, dass die Täter ihr Opfer geschlagen haben, um von ihm den Schlüssel für einen Tresor zu erpressen. Auch wenn demnächst die Mordkommission „Phila“ aufgelöst wird, geht die Arbeit noch viele Monate weiter.  Die Todesursachen-Ermittler des 1. Fachkommissariats rechnen damit, dass sie den Schlussbericht im Fall Robert H. erst im April oder Mai kommenden Jahres schreiben werden.
 



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