weather-image
16°

Empfehlung für Fläche hinter Schule in Holtensen

Neue Baugebiete im Sünteltal?

SÜNTELTAL. Nach Tündern soll jetzt möglicherweise auch das Sünteltal neue Baugebiete erhalten. Entsprechende Vorschläge legte Michaela Klank, die Leiterin der Abteilung Stadtentwicklung und Planung der Stadt Hameln, am Montagabend dem Ortsrat des Sünteltals vor. Konkret geht es um einen Geländestreifen an der Bültestraße in Holtensen, wo nach Angaben von Michaela Klank „etwas zum Verkauf“ steht.

veröffentlicht am 14.02.2017 um 19:19 Uhr
aktualisiert am 15.02.2017 um 12:30 Uhr

Hinter der Schule in Holtensen, können einesTages zwölf Ein- bis Zweifamilienhäuser gebaut werden. Foto: Dana
wft 4

Autor

Wolfhard F. Truchseß Reporter
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Infrage komme auf dem Gelände derzeit aber nur der vordere Bereich für eine zweigeschossige Bebauung und ausgebauter Bedachung. Der hintere Bereich der Fläche sei stark regenwassergefährdet, erläuterte die Abteilungsleiterin. Eine Erschließung in diesem Bereich sei schwierig. Auch müssten für das Projekt noch weitere Gespräche geführt und noch ein Investor gefunden werden.

Ortsbürgermeisterin Bettina Schultze begrüßte diese Überlegungen ausdrücklich und empfahl eine Planung für barrierefreie und altersgerechte Wohnungen. „Auch im Sünteltal gibt es ältere Menschen, die ihre Häusern verkaufen wollten, um in kleinere Wohnungen einzuziehen, die aber im Sünteltal bleiben und ihr soziales Umfeld nicht verlassen wollen“, erklärte die SPD-Politikerin. Auch Hermann Niederhut (CDU) begrüßte die Überlegungen und empfahl Gespräche mit der Hamelner Wohnungsbau-Gesellschaft HWG oder einem Investor, wie er sich für das Scharnhorstgelände gefunden habe. „Bedarf gibt es hier“, betonte Niederhut. „So wie die Entwicklung in Tündern boome, seien auch in den Sünteldörfern für junge Familien Bauplätze zu schaffen.“ Die Infrastruktur sei vorhanden, betonte Niederhut. „Wir dürfen uns die Zukunft nicht verbauen und müssen das Sünteltal weiterentwickeln.“

Obwohl die Stadt in Welliehausen Eigentümerin des Gebiets „Placken II“ ist, empfahl Klank, stattdessen einen Bebauungsplan hinter der Schule in Holtensen, das Kehlenfeld, für zwölf Ein- bis Zweifamilienhäuser in Angriff zu nehmen. Das sei städtebaulich in Holtensen die beste Lösung. Dem wollte sich der Ortsrat allerdings nicht anschließen und sprach sich einstimmig dafür aus, sowohl den Bebauungsplan „Kehlenfeld“ in Angriff zu nehmen als auch die im September 2015 für sozialen Wohnungsbau vorgeschlagene Bebauung in Welliehausen wieder aufzugreifen. Nach Ansicht von Andreas Franke (SPD) könnten dort mindestens acht bis neun Bauplätze geschaffen werden. Es gehe jetzt nicht mehr darum, sich einem solchen Projekt nur zu nähern. „Sonst kommen wir wieder, wie schon in der Vergangenheit, keinen Schritt voran„, erklärte er. Sowohl Niederhut als auch Rainhard Heidenblut (SPD) sprachen von einem sehr attraktiven Gelände. Die Bauplätze dort gingen garantiert weg „wie warme Semmeln“, meinte Heidenblut trotz der Warnung von Michaela Klank, dass es in Welliehausen an der nötigen Infrastruktur fehle und der Ort eine reine Schlafstadt sei. Sie sehe deshalb nicht, dass die Stadt dort ein großes Bebauungsgebiet entwickeln werde.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt