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Bürgerpreis-Ausschreibung zum Thema Umwelt / Engagierte Aktive gesucht

Naturschützer rücken ins Blickfeld

Hameln (kar). „Im Bundesvergleich ist das ehrenamtliche Engagement in unserer Region überdurchschnittlich.“ Das stellte gestern Bundestagsabgeordnete Gabriele Lösekrug-Möller anlässlich der Ausschreibung für den Bürgerpreis 2009 fest, der diesmal dem Thema „Umwelt schützen – Zukunft sichern“ Rechnung trägt. Die SPD-Politikerin, die zusammen mit ihrem CDU-Bundestagskollegen Hans Peter Thul in der Jury für die Vergabe dieses Preises sitzt, schließt dies nicht zuletzt aus der Vielzahl der Bewerbungen, die jedes Mal zusammenkommen und so wirkungsvoll das große ehrenamtliche Engagement im Weserbergland spiegelten.

veröffentlicht am 10.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 12.11.2016 um 08:21 Uhr

Die Umwelt rückt beim ehrenamtlichen Engagement ins Blickfeld: Z
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Der Bürgerpreis, für den Bundestagsabgeordnete, Städte, Landkreise, Gemeinden und Sparkassen an einem Strang ziehen, wird in vier Kategorien vergeben: „Junior“ (Jugendliche bis 21 Jahren, die sich aktiv für den Umweltschutz einsetzen), „Alltagshelden“ (Personen jeden Alters, die sich ehrenamtlich um den Erhalt der Natur kümmern), „Aktiver Mittelstand“ (Unternehmen, die mit ihren Mitarbeitern verantwortungsvoll mit der Natur umgehen) sowie „Lebenswerk“ (für mindestens 25 Jahre Engagement für die Umwelt). Der Startschuss fällt wie immer auf lokaler Ebene, wer ausgezeichnet wird, geht automatisch ins Rennen um den nationalen Bürgerpreis. „Bürgerinnen und Bürger, die sich für die Umwelt einsetzen, engagieren sich für unsere Zukunft“, begründete Friedrich-Wilhelm Kaup, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Weserbergland, das aktuelle Ausschreibungsthema und machte unmissverständlich klar: „Deutschland braucht mehr Anerkennungskultur.“ Ehrenamtliches Engagement sollte deshalb auch bei Bewerbungen berücksichtigt werden, wünscht sich Hans Peter Thul und wird dabei von Landrat Rüdiger Butte unterstützt: „Das heißt, nicht nur auf Schulnoten zu schauen, sondern auch darauf, welche soziale Kompetenz jemand mitbringt.“

Positive Jahresbilanz der Bürgerstiftung

Eine positive Jahresbilanz der Bürgerstiftung Weserbergland, die den Bürgerpreis ausschreibt, zog Geschäftsführer Bernhard Kruppki. Das Stiftungskapital habe sich vor allem durch Spenden und Zustiftungen um mehr als 54 Prozent auf 220 354 Euro gesteigert. Im Landkreis wurden mit einer Gesamtsumme von rund 15 000 Euro soziale, kulturelle und sportliche Aktivitäten und Projekte gefördert, die vom Schüler bis zum Senior Menschen aller Altersklassen zu Gute kommen.

Den Bewerbungsbogen für den Bürgereis 2009 findet man im Bürgerpreis-Heft in den Sparkassen oder online unter www.buergerpreis-engagement.de

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