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Nächtlicher Großeinsatz auf der Weser in Hameln

veröffentlicht am 21.06.2009 um 12:27 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:37 Uhr

Hameln (ube). Es war der größte Sucheinsatz auf der Weser in der Geschichte der Stadt Hameln – mit mehr als einem Dutzend Booten der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), des Technischen Hilfswerkes (THW) und der Wasserschutzpolizei hielten Wasserretter in der Nacht zu Sonntag zwischen „Pluto“ und Pfortmühle Ausschau nach Vermissten. Feuerwehrleute aus Hastenbeck, Welliehausen und Hameln, leuchteten den Fluss aus. Zunächst war nur von einer Person die Rede, die am späten Samstagabend um 23.37 Uhr in Höhe des Anlegers ins Wasser gestürzt sein sollte. Bis 1.10 Uhr häuften sich dann jedoch die Unglücksmeldungen. Zunächst wurde ein Fackelschwimmer der DLRG vermisst, dann ein in der Weser treibender Gegenstand gesichtet, der aussah wie ein Mensch. Zuletzt meldete eine Frau ihren Mann als vermisst. Er hatte sich die Laser-Show an der Kaimauer angeschaut und war nicht zurückgekehrt. Nach fast zweistündiger Suche, bei der auch Feuerwehrtaucher aus Hameln und ein DLRG-Sonarboot aus Stade zum Einsatz kamen, stand fest: Nur ein Jugendlicher war wirklich in der Weser gewesen. Er hatte sich aber wohl selbst ans Ufer retten können. Der Fackelschwimmer war nicht verschwunden – ein Zählfehler hatte für Aufregung gesorgt. Und der verschwundene Ehemann kam lediglich später als erwartet nach Hause.



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