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Hamelner Rat stimmt Antrag zu / Prüfung weiterer verkehrsberuhigende Maßnahmen

Nächster Schritt auf dem Weg zu stationären Blitzern

Hameln. Im Landkreis Hameln-Pyrmont werden Tempokontrollen momentan nur mit mobilen Blitzern durchgeführt, aber das könnte sich bald ändern. Der Hamelner Rat hat nun die Verwaltung damit beauftragt, konkrete Pläne für eine Einrichtung stationärer Blitzanlagen zu erstellen. Auch weitere verkehrsberuhigende Maßnahmen sollen geprüft werden.

veröffentlicht am 08.10.2015 um 12:05 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:04 Uhr

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Hans-Joachim-Weiß-Redakteur-Lokales-Hameln-Dewezet

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Noch werden Geschwindigkeitskontrollen im Landkreis Hameln-Pyrmont ausschließlich von mobilen Radarwagen vorgenommen, doch das könnte sich in der Rattenfängerstadt schon bald ändern. Die Politik hat jetzt die Weichen auch für stationäre Blitzer, die sogenannten Starenkästen, gestellt. Der Rat hat mit den Stimmen der Sozialdemokraten einen entsprechenden Antrag der schwarz-grünen Mehrheitsgruppe verabschiedet. In dem Papier wird die Verwaltung aufgefordert, gemeinsam mit dem Landkreis und der Polizei ein Konzept vorzulegen und zuvor sämtliche Möglichkeiten zur Verkehrsberuhigung zu prüfen. „Es gibt zu oft zu hohe Geschwindigkeiten und Rennen. Die Blitzer sollen an unfallträchtigen Stellen und den Einfallstraßen installiert werden“, hatte Klaus Lamprecht (Grüne) den Antrag für die Mehrheitsgruppe begründet. Dabei sei unerheblich, ob es zu Starenkästen, mehr Polizeipräsenz oder ein mobiles Blitzerfahrzeug bei der Stadt Hameln komme. „Um die Sicherheit der Anwohner und Passanten in den betroffenen Bereichen zu gewährleisten, sind Maßnahmen zur Tempoüberwachung erforderlich“, sagte Lamprecht.
 Während SPD-Fraktionschef Wilfried Binder von der Verwaltung forderte, auch alternative Möglichkeiten zur Verkehrsberuhigung aufzuzeigen und den Antrag entsprechend ergänzt wissen wollte, erklärte sein liberaler Amtskollege Hans Wilhelm Güsgen: „Stationäre Blitzer bringen gar nichts. Auf der Deisterstraße fahren täglich 40 000 Autos, aber es gibt null Komma null Unfälle.“ Die Verwaltung wird jetzt prüfen. Sie empfahl jedoch bereits der Politik, aufgrund zu hohen Aufwands auf die Anschaffung eigener Messgeräte zu verzichten.



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