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Maurice Werner liebt das Fliegen

Nachwuchspilot fotografiert Hameln von oben

HAMELN. Maurice Werner absolviert eine Ausbildung zum Verkehrspiloten – und hat seinen ersten Flug über Hameln mit einer Action-Kamera festgehalten. „Markante Gebäude wie die Marktkirche habe ich aus der Luft gut erkannt“, sagt er. Auch das Rondell, das Krankenhaus und die Weser seien nicht zu übersehen gewesen.

veröffentlicht am 17.12.2018 um 13:34 Uhr

Blick aus dem Cockpit: Seinen ersten Flug über Hameln hat Maurice Werner festgehalten. Foto: pr
Muschik, Moritz

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Wenn Maurice Werner im Cockpit sitzt, hat er eine fest installierte Action-Kamera dabei. Besondere Ausblicke und Momente möchte er festhalten – wie den ersten Flug über seine Heimatstadt Hameln. „Markante Gebäude wie die Marktkirche habe ich aus der Luft gut erkannt“, sagt der 20-Jährige. Auch das Rondell zum Parken, das Krankenhaus und natürlich die Weser seien nicht zu übersehen gewesen.

„Wenn ich durch die Wolken fliege, ist das einfach ein schöner Moment“, sagt Werner. Der junge Nachwuchspilot aus Hameln liebt das Fliegen und die Freiheit in der Luft: „Meine Eltern sagen: Seitdem ich sprechen kann, wollte ich Pilot werden.“ Nach dem Abitur am Hamelner Schiller-Gymnasium vor zwei Jahren begann er eine Ausbildung an der Verkehrsfliegerschule am Flughafen Paderborn/Lippstadt. Werner will Verkehrspilot werden.

„Das ist eigentlich wie in einer Fahrschule“, sagt der Hamelner. Es gebe Theorieunterricht und Flugstunden. Voraussetzung fürs Fliegen ist jedoch ein medizinischer Check. „Es ist nicht ohne“, sagt er. Auch, weil in der Ausbildung alle Prüfungen auf Englisch seien. Die Anforderungen sind hoch, die finanzielle Belastung ist es auch: Eine fünfstellige Summe muss Werner für seinen Traum vom Fliegen investieren – und hat dazu einen Kredit aufgenommen. An den Wochenenden jobbt er in Hameln, um neben der Ausbildung etwas Geld zu verdienen. Sein großes Ziel: als Verkehrspilot arbeiten und vom Fliegen leben.

Gut zu erkennen sind die Türme des Kernkraftwerks Grohnde. Foto: pr
  • Gut zu erkennen sind die Türme des Kernkraftwerks Grohnde. Foto: pr
So sieht es im Cockpit aus. Foto: pr
  • So sieht es im Cockpit aus. Foto: pr
Maurice Werner setzt zur Landung an. Foto: pr
  • Maurice Werner setzt zur Landung an. Foto: pr
Die Maschine im Abendrot. Foto: pr
  • Die Maschine im Abendrot. Foto: pr
Maurice Werner absolviert eine Ausbildung zum Verkehrspiloten. Foto: pr
  • Maurice Werner absolviert eine Ausbildung zum Verkehrspiloten. Foto: pr
Bevor er losfliegen kann, muss er die Maschine vorbereiten. Foto: pr
  • Bevor er losfliegen kann, muss er die Maschine vorbereiten. Foto: pr
Gut zu erkennen sind die Türme des Kernkraftwerks Grohnde. Foto: pr
So sieht es im Cockpit aus. Foto: pr
Maurice Werner setzt zur Landung an. Foto: pr
Die Maschine im Abendrot. Foto: pr
Maurice Werner absolviert eine Ausbildung zum Verkehrspiloten. Foto: pr
Bevor er losfliegen kann, muss er die Maschine vorbereiten. Foto: pr

Wir nutzen die Stunden auch, um zum Abendessen zu fliegen.

Maurice Werner, Nachwuchspilot

Ein erstes Zwischenziel auf dem Weg dorthin hat er schon erreicht. Den Privatpilotenschein hat Werner bereits in der Tasche. 2017 ging es bei einem Einweisungsflug in der Paderborner Gegend für ihn zum ersten Mal in die Luft. Inzwischen darf er die Maschine der Flugschule in bestimmten Zeiträumen auch selbstständig nutzen, um zu fliegen. Und das auch mit Begleitung: „Wir nutzen die Stunden auch, um zum Abendessen zu fliegen“, sagt er. „Wir fliegen zum Schnitzelessen und dann wieder zurück nach Paderborn.“ Seine weitesten Flüge gingen bis jetzt nach Magdeburg und an die holländische Grenze.

Er träumt davon, irgendwann einmal über die Karibik-Insel Saint-Martin zu fliegen. „Da sind die Flugzeuge ganz tief über dem Strand unterwegs“, sagt er. Überhaupt möchte er durch seinen Beruf möglichst viel von der Welt sehen. „Langstrecke kann ich mir am Anfang aber noch nicht vorstellen“, meint er. Zunächst möchte Werner viel fliegen, das Starten und Landen üben und Europa kennenlernen. Sein Traumjob: „Piloten habe ich schon immer angehimmelt“, meint er. Es sei auch jetzt noch etwas Besonderes, mit ihnen ins Gespräch zu kommen, sich auszutauschen. „Inzwischen schon auf einer anderen Ebene“, sagt Werner stolz.



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