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Situation hat sich in jüngster Zeit immer mehr zugespitzt / Insel-Wirtin Uschi Fischer erhofft sich Hilfe von der Stadt

Nachts zieht das Werder randalierende Jugendliche an

Hameln (ni). Das Werder ist offenbar zum nächtlichen Tummelplatz für randalierende Jugendliche geworden. Wenn die letzten Gäste das Restaurant „Die Insel“ verlassen haben, legen sie los und demolieren, was nicht niet- und nagelfest ist.

veröffentlicht am 12.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 11.11.2016 um 22:41 Uhr

Demolierte Zäune, wie der, den Manfred Hitzigrath zeigt, gehören
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„Sechs Einbrüche, Leergut wird gestohlen, Blumen werden rausgerissen, Zäune niedergetreten. Meine Gartenmöbel finden sich in der Weser wieder, überall liegen Glasscherben. Am Geländer zum Wehr wurden Schrauben gelöst, wer sich dagegengelehnt hätte, wäre abgestürzt …“ Stichwortartig und ohne Anspruch auf Vollständigkeit schilderte Insel-Wirtin Uschi Fischer gestern Nachmittag vor den Mitgliedern des Ausschusses für Recht und Sicherheit, mit welchen Problemen sie sich herumzuschlagen hat. Die Situation habe sich in den letzten drei, vier Jahren immer weiter zugespitzt, sagt Fischer, „die Brutalität nimmt zu“. An dem zum Krankenhaus gelegenen Zipfel träfen sich mittlerweile schon tagsüber rivalisierende Cliquen, „die rumrandalieren und sich gegenseitig bekriegen“. Und am anderen Ende „sitzen 12- bis 14-Jährige und rauchen ihre Wasserpfeife“.

Die Oase der Ruhe, das gepflegte Plätzchen Grün mitten im Fluss und dicht an der Altstadt – es droht abzusacken, wenn die Stadt nicht handelt. Darin sind Politik und Verwaltung sich einig, nur über das Wie wird lange diskutiert. Je ein hohes Tor an der blauen Brücke und an der Inselstraße, das spätabends geschlossen und frühmorgens wieder geöffnet wird, wären Fischer das Liebste. Sich um die aus dem Ruder laufenden Jugendlichen „kümmern“, sie ansprechen, halten einige Ausschussmitglieder für mindestens genauso wichtig.

Am Ende siegt die Erkenntnis: Das eine tun und das andere nicht lassen ist vermutlich der einzige Weg, der zu einer Lösung des Problems führt, ohne dass es nur an einen anderen Ort verlagert wird. Über konkrete Maßnahmen wollen die Fraktionen jetzt intern beraten.



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