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Modernster Luftrettungs-Hubschrauber bringt Patienten in Spezialklinik

Nachteinsatz über Hameln

HAMELN. Rote und weiße Lichter blinken am nachtschwarzen Himmel über Hameln, das Dröhnen der Triebwerke und das Knattern der Rotoren deutet auf einen Hubschrauber hin. Es handelt sich um den modernsten Hubschrauber, der derzeit in der zivilen Luftrettung eingesetzt wird.

veröffentlicht am 25.03.2019 um 16:05 Uhr
aktualisiert am 25.03.2019 um 17:40 Uhr

Rettung aus der Luft – „Christoph Niedersachsen“ startet. Foto: ube
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Die rot-weiße Airbus-Maschine vom Typ H-145 geht am Sonntagabend zur Landung auf dem mit Halogenscheinwerfern angestrahlten und mit grünen Bodenleuchten markierten Platz neben dem Sana-Klinikum. Es handelt sich um den modernsten Hubschrauber, der derzeit in der zivilen Luftrettung eingesetzt wird.

„Christoph Niedersachsen“ ist eine fliegende Intensivstation, stationiert auf dem Flughafen Langenhagen. Die Besatzung kann – anders als der orangerote „Christoph 4“ – des Bundesinnenministeriums rund um die Uhr alarmiert werden.

An diesem Abend muss ein schwerkranker Patient von Hameln nach Bad Oeynhausen geflogen werden – vermutlich zum Herzzentrum. Fliegen bei Nacht – das ist nicht ungefährlich und kommt nicht jeden Tag vor. Freileitungen, Windmühlen und Bäume sind schlecht zu erkennen. Dennoch war der Spezialhubschrauber im vergangenen Jahr 221-mal nachts unterwegs. Wenn es dunkel ist, sitzen zwei Piloten im Cockpit – vier Augen sehen mehr als zwei. 951 Einsätze wurden im Jahr 2018 geflogen. 226-mal handelte es sich um sogenannte Primäreinsätze. Gemeint sind Akutnotfälle. 725-mal stiegt „Christoph Niedersachsen“ auf, um Patienten von einem Krankenhaus zum anderen zu fliegen. Meist werden Spezialkliniken angesteuert.

Der Intensivtransporthubschrauber ist vollgestopft mit Medizin-Hightech und neun Millionen Euro teuer. Hightech sorgt für Sicherheit und Schnelligkeit. Alle Flugdaten – beispielsweise zu den Triebwerken oder zur Fluglage – werden den Piloten im hochmodernen Glascockpit auf großformatigen Displays angezeigt. Auf dem Wetterradar können sie schnell wechselnde Wetterlagen frühzeitig erkennen. Die H-145 stellt nach Angaben der DRF einen Generationswechsel in der Luftrettung dar. Entlastung für den Piloten bringt der Vierachsen-Autopilot, denn er kann Steuerfunktionen automatisch übernehmen.



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