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Besucherzahl erfüllt Erwartung nicht / Kritik an Bühnenaufbau

„Nacht der Musicals“: Bravo-Rufe für Broadway-Künstler

HAMELN. Da war sie wieder: die „Nacht der Musicals“. Die vorletzte Nacht des Jahres 2017 in der Hamelner Rattenfängerhalle. Die Betonung liegt auf „Halle“. Ein Raum, welcher der Aufführung der professionell auftretenden Künstler allerdings nicht gerecht wurde.

veröffentlicht am 01.01.2018 um 16:38 Uhr

Bei dem Musical „Queen“ begeisterte Sängerin Tamara Peters mit dem Song „We Will Rock You“. Foto: geb
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Autor

Wilfred Gebauer Reporter
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Leider gab es, durch den Aufbau der recht großen Lautsprechertürme an den Bühnenkanten, Sichtbehinderungen auf den Randplätzen. Das muss besser werden. Zudem fanden sich nur zirka 350 Besucher in der großzügig bestuhlten Halle und auf den Tribünen ein. Traurig für das Dargebotene. Nur Programmheftbesitzer und Musical-Fans erkannten dann auch auf Anhieb die vorgetragenen Stücke oder Medleys aus siebzehn verschiedenen Musicals. Eine kurze Einblendung oder ein Hinweis auf das jeweiligen Stücks wäre hilfreich gewesen.

In der „Nacht der Musicals“ verschmolzen die bekanntesten und beliebtesten Lieder aus den erfolgreichsten Musical-Produktionen der Welt zu einem fesselnden Bühnenfeuerwerk. Die Sängerinnen Tamara Peters („We Will Rock You“), Merle Saskia Krammer („Phantom der Oper“) und die Sänger Martin Markert („Sweet Transvestite“), Christian Schöne („Unheilig“) und Micha van den Weg („Falco“) gaben alles. Verstärkt wurden sie von den Tänzerinnen und Tänzern der Broadway Musical Dance Company. Klasse!

Die besten Stücke aus weltbekannten Klassikern, wie „Elisabeth“, Mama Mia“, oder „Cats“ fehlten dabei ebenso wenig wie „Hinterm Horizont“ oder „Falco“. Auch die modernen Werke wie „Unheilig“ oder „Frozen“ fanden bei der Nacht der Musicals ihren Platz. Highlights waren unter anderem die Liebesromanze zwischen den Löwenkindern Simba und Nala aus „Der König der Löwen“, die Geschichte um den kleinen Menschenjungen Tarzan, der nach einem Schiffsunglück von Gorillas großgezogen wurde, sowie die mitreißende Musical-Komödie „Ich war noch niemals in New York“ und „Mamma Mia“. Da ging die Post ab. Romantik kam auch nicht zu kurz. In den Stücken aus dem „Phantom der Oper“ konnte man das Knistern zwischen Elisabeth und dem Tod förmlich spüren. Aufwendige Kostüme ließen die Atmosphäre des New Yorker Broadway aufleben und nach Hameln transferieren.

Beifall und Bravo-Rufe erfreute die Künstler, und diese ließen die Besucher teilhaben an den bewegendsten Szenen der Musical-Geschichte. Mit dem legendären „Time Warp“, dem Tanz zum Mitmachen endete ein schöner Abend.

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