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Nach Wasserschaden: Stadt gibt Hermannschule frei

HAMELN. Die Schüler des Viktoria-Luise-Gymnasiums können ab Montag wieder ihre Klassenräume in der Außenstelle an der Hermannstraße nutzen – zumindest teilweise. Nachdem vor einer Woche große Wassermengen die Räume von der zweiten Etage bis in den Keller geflutet hatten, kann die Hermannschule – mit Ausnahme des schwer beschädigten Nordostflügels – wieder betreten werden.

veröffentlicht am 11.08.2017 um 13:31 Uhr

In einem Klassenzimmer der Hermannschule hat sich der Fußboden gelöst. Ein Trockengerät ist in Betrieb. Foto: wal
Lars Lindhorst

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Lars Lindhorst Reporter zur Autorenseite
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Die Freigabe hat die Stadt als Schulträger am Freitag entschieden, nachdem Gutachter die einzelnen Räume eingehend untersucht hatten. Die Räume im Nordostflügel bleiben nach Angaben der Stadt bis auf weiteres gesperrt. „Wir können im Moment noch nicht einschätzen, wann wir diese Klassenräume wieder freigeben können“, heißt es. Der gesperrte Teil des Gebäudes sei durch Trennwände von den übrigen Bereichen abgetrennt worden.

Drei Viertel der Hermannschule stehen hingegen ab Montag wieder für den Unterricht zur Verfügung. Die Schüler der fünften und sechsten Klassen können wieder in dem Gebäude unterrichtet werden.

Die Oberstufenschüler, die bislang Kurse in der Hermannschule besucht haben, werden ab Montag zunächst in Räume der Sumpfblume, der Paritätischen Lebenshilfe und der Hochschule Weserbergland ausweichen. Schulleiter Dr. Michael Glaubitz nimmt das sportlich, spricht von einem vorübergehenden „Weser-Campus“.

Zur Höhe der Schadensumme kann die Stadt derzeit noch keine Angaben machen, heißt es. Der Umfang der anstehenden Arbeiten lasse sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht einschätzen.

Möglicherweise hat der Wasserschaden aber noch ein rechtliches Nachspiel. Zwar hat die Stadt als Schulträger das Gebäude nicht gegen derartige Schäden versichert, allerdings könnte, wie es Stadtbaurat Hermann Aden andeutete, doch noch eine Versicherung zum Zuge kommen. Welche das ist, darüber herrscht jedoch Schweigen im Rathaus. Gerüchten zufolge sollen am Freitag vor dem Schaden Handwerker in der Hermannschule gearbeitet haben. Ein Stadtsprecher wollte auch das weder bestätigen noch dementieren.

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