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Nach der Flucht des Gewaltäters denkt die JA über verschärfte Sicherheitsvorkehrungen nach

veröffentlicht am 21.02.2012 um 20:00 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:34 Uhr

Hameln (ube). Der Fall des 17 Jahre alten Häftlings der Jugendanstalt Hameln, der am frühen Morgen des 16. Februar aus der Kinderklinik geflüchtet ist, könnte zu einer Verschärfung der anstaltsinternen Sicherheitsvorkehrungen führen. Die JA will so verhindern, dass Gefangene medizinische Notsituationen vortäuschen, weil sie flüchten wollen.

Pro Monat gibt es in der JA Hameln durchschnittlich 100 Aus- und Vorführungen. 75 bis 80 Prozent der Häftlinge würden zu Gerichten gebracht, der Rest entfalle auf medizinische Indikationen, erklärt Sozialamtmann Dietmar Müller von der Jugendanstalt. Er könne sich nicht daran erinnern, dass in den letzten Jahren jemand während eines solchen Ausgangs geflüchtet ist. Unklar ist, ob der 17-Jährige seine Flucht von langer Hand geplant hat.

Immer noch ist unklar, wo sich der Flüchtige aufhält. Die bundesweite Fahndung wird inzwischen von der Polizeiinspektion Cuxhaven/Wesermarsch koordiniert. Deren Sprecherin Anke Rieken hält sich mit Informationen auffallend zurück. Sie bestätigt nur, dass es Fahndungsmaßnahmen gibt und der Häftling „aus unserer Region“ stammt.

Wie der junge Gewalttäter aus dem Krankenhaus fliehen konnte, lesen Sie in der Dewezet.



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