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Zierkirschen für die Wettorstraße

Nach dem Sägen wird gepflanzt

Hameln. Die Entscheidung ist gefallen: In der Wettorstraße können im Frühjahr nächsten Jahres Zierkirschen gepflanzt werden. Darauf haben sich Anlieger und Verwaltung während einer Zusammenkunft im Rathaus verständigt. Bereits in den nächsten Tagen werden Mitarbeiter der Stadt mit der Kettensäge anrücken, um die verbliebenen neun Rotdornbäume zu fällen. Sie sind nämlich samt und sonders vom Birnbaumprachtkäfer befallen und weisen zum Teil erhebliche Schäden auf.

veröffentlicht am 17.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 11:41 Uhr

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Bereits seit dem Jahre 2009 hatten die Anwohner der Wettorstraße für den Erhalt der Rotdornbäume gekämpft. Letztlich mussten sie sich allerdings dann doch dem Birnbaumprachtkäfer geschlagen geben: Der Schädling hat mittlerweile alle Bäume angegriffen, sie zeigen auch im Sommer nur noch schütteres Laub und trockene Kronenbereiche, sagt Bernd Mros, Leiter der Abteilung Umwelt bei der Stadt Hameln. „Die Lebenserwartung ist nur noch gering, die Bäume können sich nicht mehr erholen.“

Der Käfer ist ausdauernd und gefräßig: Die Larven bohren sich ins Holz des Stammes und fressen sich in langen Zick-Zack-Gängen satt – dabei werden die Leitungsbahnen des Baumes beschädigt. Die Folge: Der Baum verdurstet innerhalb von drei bis vier Jahren. Dieses Schicksal traf bereits eine ganze Reihe von Rotdornbäumen an der Wettorstraße.

Ganz bewusst wolle die Stadt nun auf robustere Baumarten setzen, kündigte Bernd Mros während der Anliegerversammlung an. Hopfenbuche, rotblättriger Ahorn und Zierkirsche – diese Baumarten hatte der Abteilungsleiter den Anwohnern vorgeschlagen. Und deren Votum war eindeutig: Zierkirschen sollen es sein. Nach Darstellung von Bernd Mros werden hochstämmige Pflanzen ausgewählt, die dann hoffentlich in naher Zukunft die Anlieger mit ihrer Blütenpracht erfreuen werden.



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