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Nach Attacke in Afferde: Staatsanwaltschaft will neuen Prozess

veröffentlicht am 19.09.2012 um 15:45 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:33 Uhr

Hameln (ube). Die Staatsanwaltschaft ist mit dem am Montag verkündeten Urteil gegen einen 16-Jährigen aus Afferde nicht zufrieden. Sie hat Berufung eingelegt, will erreichen, dass gegen den Täter eine Jugendstrafe verhängt wird.

Mit der brutalen Attacke auf einen Frührentner (53), die sich am Nachmittag des 25. Mai auf dem Spielplatz der Gartenkolonie „Feierabend“ in Afferde ereignet hat, wird sich möglicherweise das Landgericht Hannover beschäftigen müssen:

Wie bereits berichtet, hatte Jugendrichter Thomas Franke „jugendrichterliche Maßnahmen“ angeordnet – wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung. Der Minderjährige soll 80 Stunden gemeinnützige Arbeit ableisten und wurde vom Richter angewiesen, an einem Sportfreizeitkurs und an einem sozialen Trainingskurs teilzunehmen.

Das Strafmaß reicht der Staatsanwaltschaft nicht. Man habe den Eindruck gewonnen, „dass er sich nicht wirklich damit auseinandergesetzt hat“, erklärt Oberstaatsanwältin Irene Silinger. „Das zeigt uns, dass durchaus noch Erziehungsmängel, also schädliche Neigungen, vorliegen.

Mehr zum Prozess lesen Sie in der Dewezet.



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