weather-image

Im Verschiebebahnhof der Behörden

Mutter entsetzt: Kindergeldrückforderungen trotz Hartz IV

HAMELN/COPPENBRÜGGE. Kann der Staat Geld vom Bürger zurückfordern, das dieser nie wirklich in den Händen hatte? Er kann. Möglich wird es, wenn das Geld aus verschiedenen staatlichen Töpfen kommt und eine gesetzliche Regelung zur behördenübergreifenden Rückabwicklung bei Rückforderungen fehlt. So kann es beispielsweise einem Hartz-IV-Empfänger passieren, dass er Kindergeld zurückzahlen muss, obwohl ihm dieses zuvor als Einkommen auf das Arbeitslosengeld II angerechnet wurde, er also dadurch unterm Strich nie mehr im Portemonnaie hatte.

veröffentlicht am 14.04.2019 um 16:53 Uhr
aktualisiert am 14.04.2019 um 20:00 Uhr

Was würde wohl Justitia, die Göttin der Gerechtigkeit (hier als Figur im Dempterhaus), dazu sagen, dass Hartz-IV-Empfänger ihr Kindergeld zurückzahlen müssen? Foto: Dana
Dorothee Balzereit

Autor

Dorothee Balzereit Reporterin / ViaSaga zur Autorenseite


Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt