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Weihnachtlich oder unweihnachtlich – auf dem Weihnachtsmarkt fühlen sich manche gestört

Muss ein Karussell Krach machen?

Hameln. Ein lebendiger Adventskalender ohne Kinder? Da fehlte Annelies Karnovsky aus Rohrsen immer etwas. Schließlich ist Weihnachten ja das Fest der Kinder. Und so freute sie sich umso mehr, als vor kurzem plötzlich gleich drei bei dem regelmäßigen Adventstreffen auftauchten: acht Jahre, sechs Jahre und vier Jahre alt. Als dann alle Weihnachtslieder sangen und ein Kind dies mit seiner Flöte begleitete, sei das für sie „herzerwärmend“ gewesen.

veröffentlicht am 16.12.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 01:21 Uhr

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Alles andere als herzerwärmend findet eine Leserin, die anonym bleiben möchte, den Krach vom Kinderkarussell vor dem Brunnencafé. Ein heftiger Bass und dazu noch „schaurige Musik“ und nervende Ansagen – brauchen Kinder das wirklich? Die seien doch auch ohne den Lärm glücklich, auf dem Karussell zu fahren, meint die Frau. „Der Weihnachtsmarkt ist doch kein Schützenfest.“ Das Ordnungsamt hat allerdings bisher wenige Beschwerden in dieser Richtung bekommen. Natürlich könne nicht „alles auf die Vorweihnachtszeit abgestimmt“ sein, sollten sich aber immer mehr Menschen beschweren, würde man den Betreiber darauf ansprechen.

Herrenlose Weihnachtsbäume auf dem Weihnachtsmarkt, die hinter Buden herumlungern? Leserin Christel Tolske wundert sich, warum man die Bäume herumliegen lässt – wo es doch so viele Menschen gibt, die gerne einen hätten, und sich so einen vielleicht nicht leisten können. Stadtmanager Dennis Andres klärt auf: Durch den Sturm passiere es immer mal, dass Bäume umfallen und nicht sofort wieder aufgerichtet werden können. Dann könne es sein, dass die Bäume vorübergehend hinter den Buden abgelegt werden. Aber: Finger weg! Die werden noch gebraucht – schließlich soll der Weihnachtsmarkt auch weiterhin adventlich gemütlich bleiben. Etwas ungemütlich war es für Leser Hans Rosek, der die Straße Ellerbrook befuhr – das habe „richtig geknallt“, so groß seien die Schlaglöcher dort gewesen. Da nun nicht jeder einen Safari-Jeep fährt, hat auch die Stadt die mangelhafte Straße schon auf dem Schirm. Kurzfristig, das heißt innerhalb der nächsten Tage, sollen die Schlaglöcher behoben werden. Die Safari-Tour im Ellerbrook wäre damit für Autofahrer vorerst einmal beendet.

Adventsbeleuchtung für den Gundolph-Park? Nein, das soll es wohl nicht sein. Doch unser Leser Walter von Weyhe fragt sich, warum dann Tag und Nacht dort alle Lampen angeschaltet sind. „Ist das wirklich nötig?“ Nein, findet zumindest die Stadtverwaltung, die den Hinweis jetzt an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, die das alte Militärgelände betreut, weitergegeben hat. „Offenbar war das ein Versehen“, vermutet man im Hamelner Rathaus zu der Dauer-Beleuchtung.ant



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