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Anton Newelitschko & Friends wollen heute Kulturen und Generationen verbinden

„Musik ist eine Weltsprache“

Hameln. Wenn Dieter Kölkebeck von Anton Newelitschko erzählt, ist er nicht mehr zu bremsen. Erst vor acht Wochen konnte ihn der junge Akkordeonspieler aus der Ukraine bei einem Konzert begeistern: Ein ganzes kleines Orchester könne Newelitschko ersetzen, wenn er sein Akkordeon bis zum Äußersten auseinanderziehe, rhytmisch auf die Knöpfe schlage und – im wörtlichen Sinne – alle Register seines Instruments ziehe.

veröffentlicht am 12.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 20:21 Uhr

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Autor:

Lotta Drügemöller
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Seitdem versucht der pensionierte Sport- und Musiklehrer gemeinsam mit Lyudmyla Todryna vom ukrainisch-deutschen Kulturaustausch, Auftritte mit Newelitschko von Bückeburg bis Bad Pyrmont zu organisieren. Heute ab 19 Uhr wird der Ukrainer unter dem Motto „WwVv“ – Weltweite Völkerverständigung – gemeinsam mit weiteren Musikern bei Radio Aktiv auftreten. Kölkebeck schwebt ein multikultureller und generationenübergreifender Musikabend vor. „Musik ist eine Weltsprache, die die Völkerverständigung erst ermöglicht“, befindet er. Abwechselnd mit Newelitschko treten Musiker aus der Region auf, die ursprünglich aus dem Iran, aus Ecuador, Nordafrika oder einfach Deutschland kommen – allesamt unplugged und ohne Mikrofon.

Ganz festgezurrt ist das Programm aber noch nicht, schließlich soll das Konzert Raum für Improvisation bieten.

Die Musik wird dabei nicht nur Kulturen und Generationen, sondern auch Genres übergreifen. Anton Newelitschko spielt nach Kölkebeck „alles von Abba bis Astor Piazzola“, Faina Pelts wird mit einer weiteren Pianistin aus der jüdischen Gemeinde russische, jiddische und hebräische Musik darbieten, während Joel Enß und Jonas Lehrke aus ihrem Repertoire einen akustischen Rapsong ausgewählt haben. Dass er noch nicht genau weiß, an welchem Punkt des Abends er spielen soll, stört Enß nicht. Auch dass sein Duo mit dem Rapsong bei diesem Auftritt vielleicht einen Exotenstatus hat, nimmt er gelassen. Schließlich ist er Profimusiker: Joel Enß spielt im Niedersächsischen Jugendsinfonieorchester und beherrscht sieben Instrumente. Für ihn und seinen Freund Jonas Lehrke bietet der Auftritt eine Plattform, nun auch die eigene Musik vorzustellen – die beiden arbeiten gerade an einem Album, das im Januar produziert werden soll.

Zum Finale wollen alle Musiker gemeinsam einen Song präsentieren. Was dabei herauskommt, wenn eine noch ungewisse Zahl guter Musiker ohne längeres gemeinsames Proben eines der meistgecoverten Stücke der Musikgeschichte interpretiert, hören die Besucher heute im Pavillon von Radio Aktiv. Das Konzert beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht. Neben Musik wird es Getränke und Fingerfood geben.



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