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Musikkorps Hessisch Oldendorf und „TonArt“ spielten für viele warme Mahlzeiten / 600 Euro kamen zusammen

Musik (fast) ohne Ende für die Hamelner Kinderwelten

Hameln. „Alles schon besetzt“, stellt die junge Frau klar und platziert ihre Mutter, eine rüstige Mittachtzigerin, in der ersten Reihe. Auch ihre Freundinnen haben für ihre Angehörigen die begehrten Plätze erobert. „Die vom Musikkorps Hessisch Oldendorf machen wirklich klasse Musik“, so die einheitliche Meinung von Jung und Alt. „Ungefähr vierzehn Mal, die Hälfte davon mit dem Chor“, schätzt Lutz Göhmann die Zahl der bisherigen Neujahrskonzerte des „sinfonischen Blasorchesters“. Der 43-jährige Chef der Rintelner Kreisjugendmusikschule Schaumburg leitet nicht nur das in seine 41. Saison gehende Musikkorps, sondern seit 2000 auch das aus dem ehemaligen Hamelner Singkreis hervorgegangene Vokal-Ensemble „TonArt“. „Ursprünglich war das ein Chor der Wilhelm-Raabe-Schule, seit zwei Jahren aber ist es ein eigenständiger Chor“, erklärt Göhmann. Das traditionelle „Epiphaniaskonzert“ habe man auf den Sonntag vorverlegt. Viele Besucher im gut besetzten Münster waren trotz widriger Wetterverhältnisse eigens aus Hessisch Oldendorf angereist. Musiziert wurde wie in jedem Jahr für einen guten Zweck. Diesmal zugunsten der Kinder, die im städtischen „Kindertisch in den Kinderwelten“ mit warmen Mahlzeiten versorgt werden. Marlis Rißmann gab einen Überblick über das seit drei Jahren laufende Projekt. Die seit 33 Jahren in Hameln tätige Erzieherin machte deutlich, dass es dabei nicht nur um hungrige Kindermägen, sondern auch um den Hunger kleiner Seelen nach Zuwendung geht.

veröffentlicht am 04.01.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 22:21 Uhr

Schmissig: das Musikkorps Hessisch Oldendorf im Münster.  Foto:

Autor:

Ernst August Wolf
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Mit einem belgischen Konzertmarsch eröffnete das Musikkorps lautstark die rund zweistündige Veranstaltung. Im ersten Drittel gab es vor dem großen Tannenbaum hinterm Altar einen weihnachtlichen Nachklang – doch nach dem geistlich-besinnlichen Teil rissen beide Ensembles die Zuhörer dann vor allem durch schwungvolle und überzeugend präsentierte Musical-, Spiritual-, Gospel- und Poptitel mit. Ein großes Finale begeisterte ein Publikum, dessen Musikhunger auch die drei Zugaben kaum stillen konnte. Für das Projekt kamen am Ende 600 Euro an Spenden zusammen.



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