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Münsterkirche wird grün

HAMELN. Noch immer wird in vielen Ländern der Erde die Todesstrafe vollstreckt. In der Türkei gibt es aktuell sogar Bestrebungen, die Todesstrafe wieder einzuführen. In Hameln wird am Donnerstag, 30. November, um 18 Uhr ein Zeichen gegen die Todesstrafe gesetzt, indem die Münsterkirche grün - als Symbol der Hoffnung - angestrahlt wird.

veröffentlicht am 27.11.2017 um 17:53 Uhr

Auch letztes Jahr erstrahlte die Münsterkirche in Grün. Foto: fn

Die Hamelner Ortsgruppe von Amnesty International hat eine Gedenkveranstaltung vorbereitet. Dazu sind alle Bürger eingeladen. Die Münsterkirche wird an diesem Abend wieder grün angestrahlt – als Symbol der Hoffnung.

„Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe“: So heißt das Netzwerk, das sich 2002 gebildet hat. Hameln ist seit 2008 dabei und beteiligt sich an den Aktionstagen. In diesem Jahr werden Bürgermeisterin Karin Echtermann und Pastorin Friederike Grote vor dem Münster Ansprachen halten. Musikalische Beiträge sind ebenfalls geplant. Mittlerweile haben 140 Staaten der Erde die Todesstrafe ganz abgeschafft oder wenden sie nicht mehr an, nur 58 Staaten üben diese Praxis noch aus.

Ein starkes Signal hat Papst Franziskus gesetzt, indem er sich deutlich gegen die Todesstrafe von Seiten der katholischen Kirche ausgesprochen hat. red

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