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Münsterbrücke: Was passiert da eigentlich?

veröffentlicht am 11.04.2011 um 14:54 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:35 Uhr

Mehrere Stahlpfosten ragen an verschiedenen Stellen aus der Weser dicht neben dem alten Teil der Münsterbrücke. Bagger graben im Kiesboden der Uferzone unterhalb der Einmündung zur Inselstraße, während ein Bohrgerät tiefe Löcher in den Boden gräbt. Auch auf der anderen Weserseite wird auf beiden Seiten der Brücke gearbeitet. Bringen Bauarbeiter auf der einen Straßenseite Schalbretter in Position und verschweißen Metallgestänge, bricht ein Abrissgerät den bisherigen Treppenaufgang des Fußgängerweges auf der anderen Straßenseite auf.

 Bei aller Betriebsamkeit ist von der Behelfsbrücke, der all‘ diese Arbeiten zugrunde liegen, nicht viel zu sehen. Lediglich auf den Plänen des Straßenverkehrsamtes ist bisher zu erkennen, wo die provisorische Weserquerung verlaufen soll. Einen Überblick über die Bauarbeiten seitens des Amtes behalten Knut Bischof und Marco Blana, die zusammen die Bauaufsicht bilden. „Die Behelfsbrücke soll Anfang Juli befahrbar sein“, erklärt Blana. Die bereits im Wesergrund verankerten Stahlpfeiler bilden die Grundlagen des Brückenaufbaus. „Die Pfeiler sind insgesamt rund 12 Meter lang. Der größte Teil davon steckt tief im Boden der Weser“, sagt Knut Bischof. Auf diese Grundpfeiler werden wiederum rund 8 Meter lange Stahlpfosten gesetzt, sodass die Höhe der Behelfsbrücke in etwa der der Münsterbrücke entsprechen wird.

 Die Behelfsbrücke wird parallel entlang der jetzigen Brücke konstruiert. Auf der Klütseite wird die Auffahrt auf die Brücke dort entstehen, wo heute noch eine Steinsäule das Torbayufer ziert. „Die Säule wird fachmännisch abgebaut, um sie später an gleicher Stelle wieder aufzubauen“, erklärt Marco Blana das Vorgehen. Auf der anderen Seite mündet die Brücke dann auf die Inselstraße. Die Straße führt von dort aus in einem engen Bogen auf die neue Münsterbrücke.



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