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Hochzeitshaus wird ab April für ein Öko-Projekt vermietet

Modenschauen in alten Mauern

Hameln (CK). Harald Wanger ist der Spatz in der Hand lieber als die Taube auf dem Dach. Und während gestern das Thema Erlebniswelt Renaissance ein Gericht beschäftigte (siehe oben), konnte der Geschäftsführer der Hameln Marketing und Tourismus GmbH (HMT) eine frohe Botschaft verkünden: Schon bald wird wieder Leben einziehen in das leerstehende Hochzeitshaus.

veröffentlicht am 21.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 04:21 Uhr

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Ab April vermietet die HMT Teile des Hochzeitshauses an eine Künstler- und Designer-Patchworkfamilie aus Vietnam und Deutschland. Bis zum Jahresende wird dort die Dauerausstellung „Der Umweltschrei“, ein Gemeinschaftsprojekt eines Ökoteams aus Wissenschaftlern, Designern und Künstlern, mit außergewöhnlichen Exponaten logieren. „Das leere Altstadtjuwel beschäftigt alle Hamelner und auch uns sehr. Wir sind froh, dass nun endlich wieder die Lichter im Hochzeitshaus angehen, und das mit einem originellen und aufrüttelnden Öko-Projekt“, freut sich Wanger.

Die Ausstellung soll eine einzigartige Verbindung zwischen Umweltschutz und Mode aufzeigen. Kopf des Projekts ist Hans-Jörg Hamann, Unternehmer aus Vietnam. Er plant, Debatten über den Umgang mit der Natur und über ökologische Modesünden voranzutreiben und das deutschlandweit. Dazu soll es Vorträge, Lesungen und Diskussionen zum Umweltschutz geben. Mitinitiator des Projekts ist Peter Parwan, Betreiber der Website www.lohas.de, der mit Aktionen in die Ausstellung aktiv eingreifen will.

„Wir planen zum Beispiel Modenschauen im Wettbewerb mit herkömmlichen Textilanbietern aus Hameln und Umgebung, aber auch internationalen Marken, und das alles immer in der Interaktion mit dem Endverbraucher“, beschreiben die Initiatoren ihre Ideen.

Die HMT wird zukünftig im Auftrag der Stadt Hameln die Vermietung des Erdgeschosses des Hochzeitshauses übernehmen. In Kurzzeitvermietungen soll innovativen Ansätzen wie außergewöhnlichen Ausstellungen, kulturellen Angeboten oder besonderer Gastronomie die Chance zur Markterprobung gegeben werden. „Trotz allem sind wir weiterhin an einer Gesamtlösung für das Hochzeitshaus auf einer langfristigen Basis interessiert. Aber diese Interimslösung kann den schmerzlichen Leerstand des wohl bekanntesten Hamelner Gebäudes ein wenig mildern,“ glaubt Wanger. Den Plänen der FDP, im Hochzeitshaus einen repräsentativen Ratssaal einzurichten, steht das Projekt jedenfalls nicht entgegen, wie Fachbereichsleiter Volker Mohr bestätigt. Grund: Hamann mietet nur Erd- und Tiefgeschoss, die Kündigungsfristen sind kurz.



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