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Kundenverhalten ändert sich / Öffentlichen Personennahverkehr stärker fördern

Mobilitätszentrale will flexibler reagieren

Hameln-Pyrmont (HW). Um der Mobilitätszentrale eine Anpassung an den Kundenbedarf durch flexiblere Öffnungszeiten zu ermöglichen und den öffentlichen Personennahverkehr weiter zu fördern, hat die Politik im Landkreis Hameln-Pyrmont einstimmig die Aufstockung des jährlichen Zuschussbedarfs beschlossen. Und zwar von derzeit 48 000 Euro auf nunmehr 85 000 Euro je beteiligtem Unternehmen ab kommendem Jahr.

veröffentlicht am 01.10.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 11:21 Uhr

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„Der Landkreis ist gemäß des niedersächsischen Nahverkehrsgesetzes Aufgabenträger für den straßengebundenen öffentlichen Personennahverkehr“, erläuterte der Leitende Baudirektor bei der Kreisverwaltung, Reinhard Müller, vor dem Ausschuss für Regionalplanung/Verkehr/ Bau und sprach von einem „zu eng geschnittenen Rahmen“, der zu wenig Spielraum für Bedarfsanpassungen erlaube.

Außerdem betonte der Dezernent, dass finanzieller Spielraum vorhanden sei: „Die Regionalisierungsmittel des Landes sind mehr als ausreichend.“

Als Fördermaßnahmen nannte Müller unter Verweis auf einen Kreistagsbeschluss aus dem Jahr 2009 neben der Kostenbeteiligung an einer Mobilitätszentrale unter anderem auch

das Aufstellen von Informationsvitrinen an ÖPNV-Haltestellen und an Orten mit hohem Publikumsverkehr,

die Einbindung von Fahrplandaten in überregionale elektronische Auskunftsysteme,

Einführungswerbung für neue Verkehrs- und Tarifangebote.

Schwerpunkt der bisherigen Zuwendungen sei der Haltestellenbau in den Städten und Gemeinden des Landkreises gewesen, da sich über viele Jahre erheblicher Bedarf zur Verbesserung der Technik, der Erhaltung und des Komforts ergeben hätte. Zwischenzeitlich sind die Öffnungszeiten der Mobilitätszentrale Weserbergland nachfrageorientiert angepasst worden.

„Wurde in früheren Jahren vornehmlich nach Schulschluss beziehungsweise nach Feierabend der Berufstätigen über den telefonischen Festanschluss der Mobilitätszentrale angerufen, ist durch Nutzung des Internets und der Mobiltelefone ein verändertes Kundenverhalten bei der Inanspruchnahme festzustellen“, erklärte Müller. Deshalb sei bei den Öffnungszeiten bereits reagiert worden. Und zwar montags bis donnerstags von 5 bis 22 Uhr, freitags von 5 bis 23 Uhr, samstags von 8 bis 23 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen von 9.45 Uhr bis 21.45 Uhr.



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