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Kooperation verschiedener Träger will in Zukunft noch höher hinaus

Mittagstisch für Kinder sicher

Hameln (gro). Der DRK-Kreisverband Hameln-Pyrmont übernimmt für bis zu 40 Kinder den pädagogischen Mittagstisch in der Kurie Jerusalem. Bislang betreute die Stadt Hameln das Projekt mit monatlich 1000 Euro. Dringend wurde ein Nachfolger gesucht und in einer Kooperationsgruppe, bestehend aus SAM, Impuls und DRK-Kreisverband, gefunden. „Dieses kooperative Projekt weist in die Zukunft dieser Stadt“, sagt Stadträtin Gaby Willamowius. Es sei wichtig gewesen, die Kooperationspartner an einen Tisch zu holen, damit diese „dann gemeinsam Lösungen für Probleme präsentieren und das nicht nur beim pädagogischen Mittagstisch“. Einigkeit mache eben stark.

veröffentlicht am 15.06.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 12:41 Uhr

Martina Keese (li.) und Gaby Willamowius unterzeichnen den Übernahmevertrag. Foto: gro
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Bereits im März hatte der Beirat des DRK zur Kampagne „...dann geht’s uns gut!“ unter dem Vorsitz der stellvertretenden Kreisvorsitzenden des DRK, Martina Keese, beschlossen, dieses Projekt im Rahmen der selbst gestellten Aufgabe gegen Kinderarmut in der Region zu übernehmen. Keese zeigte sich besonders erfreut über die Zusammenarbeit. „Dieses Projekt zeigt, was durch Vernetzung der Zusammenarbeit von Vereinen und Firmen Gutes entstehen kann,“ so Keese. Die kommissarische Leiterin der Abteilung Kultur, Familie, Jugend, Alter, Elisabeth Guske, sagte: „Das Projekt ist gut und kann als Vorbild für andere Standorte im Kreisgebiet dienen, zudem die Partner zuverlässig und vertrauensvoll sind.“ Andreas Bresser vom DRK stellte fest: „Das ist genau das, was wir mit unserer Kampagne gegen Kinderarmut in der Region gesucht haben. Hier kommt die finanzielle Unterstützung mit insgesamt 2500 Euro monatlich an und wird nicht falsch ausgegeben.“ Langfristig brauche das Projekt aber auch weiterhin Unterstützung durch Sponsoren. Gabriele Brakemann sprach für SAM und Impuls. „Wir versuchen überall, Kooperationen aufzubauen. Tagespflege, Schule, Kindergarten, da können wir uns mit Wissen und Können einbringen, und das nicht zuletzt, weil wir gute Kontakte zur Jobbörse haben.“



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