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Für den kurzen Dienstweg

Mitarbeiter der Stadt sollen künftig Elektroräder benutzen

HAMELN. „Ab aufs Rad“ könnte es bald für die Mitarbeiter im Hamelner Rathaus heißen. Sie sollen auf Fahrten mit dem Dienstwagen verzichten – und künftig vermehrt in die Pedale treten. Das ist Ansinnen der Gruppe aus SPD, Grünen und Linken im Rat.

veröffentlicht am 14.09.2017 um 18:54 Uhr

Fahren die Rathausmitarbeiter künftig E-Bike? Foto: dpa
Lars Lindhorst

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Lars Lindhorst Reporter zur Autorenseite
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Das Argument: Hameln hat sich als „fahrradfreundliche Stadt“ positioniert, die Verwaltung könne mit dem Umstieg auf Muskelkraft mit „gutem Beispiel vorangehen“, wie es heißt. Ein entsprechender Antrag der Gruppe ist im Rathaus eingegangen.

Dienstfahrräder stellt die Stadt bereits zur Verfügung, wie es auf Anfrage aus der Verwaltung heißt. Zwei an der Zahl. Allerdings seien dies keine Diensträder mit Elektroantrieb. Dennoch versteht man sich im Rathaus jetzt schon als „bundesweiter Spitzenreiter“, was Elektromobilität betrifft, wie ein Stadtsprecher betont. Bezogen auf die Einwohnerzahl sei Hameln deutschlandweit führend, was den Einsatz von Elektrofahrzeugen betrifft. Begründet wird das mit zehn Elektroautos, die bereits als Dienstfahrzeuge in Hameln unterwegs sind. Insgesamt umfasse der städtische Fuhrpark zurzeit 29 Fahrzeuge. Nicht eingeschlossen sind in dieser Zahl aber die Nutzfahrzeuge, die etwa auf dem Betriebshof der Stadt zum Einsatz kommen.

Wie die Stadt weiter mitteilt, soll ein Fahrzeug aus dem städtischen Pool im kommenden Jahr durch ein Hybridfahrzeug, eine Kombination aus Benzin- und Elektroantrieb, ersetzt werden. Auch die Anschaffung eines elektrobetriebenen Klein-Lkw, der in der Fußgängerzone eingesetzt werden soll, sei „in Vorbereitung“.

Geht es nach der rot-rot-grünen Gruppe, so könnten die Kosten für Fahrzeugneuanschaffungen durch den verstärkten Einsatz von Elektrorädern jedenfalls zu einem Teil eingespart werden. Die Entwicklung bei den Elektrofahrräder habe „erhebliches Potenzial, Fahrten mit dem Pkw zu ersetzen“, lautet es in dem Schreiben. Davon seien die städtischen Nutzfahrzeuge nicht zwingend ausgeschlossen. „Lastenfahrräder haben teilweise ähnliches Ladevolumen wie Kleinfahrzeuge der Stadt, bei geringeren Anschaffungs- und Unterhaltungskosten.“

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