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35 Handarbeiterinnen sind bei der Dewezet „wolltätig“

Mit Stricknadeln Gutes tun

Hameln. Handarbeit und Klönen – das hat Suchtpotenzial: „Es ist prima hier, wir kommen nächstes Mal wieder“, so lautete eine oft gehörte Ankündigung beim ersten „Wolltätig“-Treffen bei der Dewezet. 35 handarbeitsfreudige Damen aus Hameln ließen eifrig die Nadeln für den guten Zweck klappern. Viele der von ihnen hatten dabei von dem Angebot Gebrauch gemacht, jene Wolle zu verwenden, die gegen ein Pfandgeld zur Verfügung gestellt wurde. Ab dem 1. Dezember werden die fertigen Teile dann bei der Dewezet verkauft. Das Geld kommt zu 100 Prozent dem Verein „Die Brücke“ zugute. Unterstützt wird die Aktion von Woll-Weber und der Stadtsparkasse Hameln.

veröffentlicht am 23.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 05:41 Uhr

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Autor:

Birgit Sterner
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„Wolltätig“ gehandarbeitet wird nun bereits seit dem 13. Oktober, etliche Arbeiten sind bereits in der Geschäftsstelle abgegeben worden. Zusätzlich lädt die Dewezet zu gemeinsamen Handarbeits-Klön-Nachmittagen ein – Kaffee und Kuchen gibt es selbstverständlich kostenlos.

Wie enge Vertraute lachten, tuschelten und klönten die Damen an den vielen Tischen im Medienraum. Dabei kannten sich nur die wenigsten Frauen vorher. Wolle verbindet, waren sich die Handarbeiterinnen einig.

Gestrickt wurden etliche warme Schals und Wintermützen mit dicker Wolle, aber auch sehr filigrane Socken, die nur Nadelstärke 2 erfordern. „Das lasse ich mir doch nicht entgehen, heute auch dabei zu sein“, sagte zum Beispiel Gudrun Hesse. Dabei leitet die ehrenamtliche Brücke-Mitarbeiterin bereits seit Jahren einen eigenen Handarbeitskreis bei dem Hamelner Verein für seelisch kranke Menschen. Hesse steuerte Handstulpen und Socken in fortgeschrittener Stricktechnik bei.

Bei Marianne Knoke, Adelheid Krenzien, Sigrid Otto und Heidi Wockenfuß dominierten wie an fast allen Tischen die Freude am Sockenstricken. Marianne Knoke wünschte sich Anregungen und Sigrid Otto wollte nach langer Strickpause ihre Handarbeitskünste endlich wieder reaktivieren. Ursula Kosch und Gertrud Escher haben sich zufällig beide mit der dicken roten Pfand-Wolle eingedeckt. „Wir machen nun ein Co-Projekt: Mütze und Schal“, erzählen sie. Die Dritte in dieser munteren Tischrunde war Gisela Kuhn, sie strickt ebenfalls Socken. „Ich habe schon zu Hause viele fertige Socken liegen, die werde ich nächstes Mal vorbeibringen“, kündigte sie bereits an.

Am Tisch von Iris Schierholz und Ulrike Bolme wurden außer Socken auch Filzpantoffeln gefertigt. Iris Schierholz hat zudem ein seltenes Unikat von der Großmutter dabei, eine Häkelgabel. „Leider kann mir hier heute niemand sagen, wie damit gearbeitet wird“, bedauerte die junge Frau. „Aber vielleicht klappt das beim nächsten Treffen.“ Gisela Andre fand die Einladung für den Tag sehr gut, sie machte den Vorschlag solche Klön-Nachmittage aber auch hin und wieder in den Abendstunden für Berufstätige anzubieten.

Der nächste „Wolltätig“- Klön-Nachmittag ist dann am Dienstag, 4. November vorgesehen.

Julia Roman, Gudrun Hesse, Renate Goebel und Hannelore Deichsel strickten für den guten Zweck.git/

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