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Ingwer ist jetzt genau das Richtige: Die tolle Knolle gibt’s pur, kandiert, als Tee oder Gewürz

Mit sanfter Schärfe der Kälte die Stirn bieten

Abwarten und Tee trinken, rät ein deutsches Sprichwort. Der Überlieferung nach stammt es von einem Kräuterheilkundler oder Arzt, der mit diesem Spruch seine ungeduldigen Patienten zur Geduld aufforderte. Man kann die Redewendung aber auch ganz wörtlich nehmen: Denn nach den fetten Festtagen und der ersten Erkältungswelle in dem noch jungen Jahr ist Tee jetzt genau das Richtige, um den Stoffwechsel auf Trab zu bringen und die Abwehrkräfte zu mobilisieren.

veröffentlicht am 03.01.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 22:21 Uhr

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Ingwer-Tee ist an kalten Tagen perfekt für alle, die die scharfe Knolle nicht frisch geschält und pur zu sich nehmen möchten. Ingwer besitzt nicht nur ein besonders würziges Aroma, sondern auch Heilkräfte. Er hilft gegen Schmerzen, dämmt Entzündungen ein, hemmt die Blutgerinnung und hat sich als Mittel gegen Übelkeit bewährt. Bekannt ist auch, dass die scharfe Knolle die Verdauung fördert und das Immunsystem stärkt. Als Tee gibt es Ingwer bei Christian Frevert auf dem Wochenmarkt in verschiedenen Variationen. „Der reine Ingwer-Tee wird nur mit kochendem Wasser übergossen und sollte dann etwa eine Viertelstunde ziehen“, empfiehlt Frevert. Einen schönen zitronigen Beigeschmack hat sein Ingwertee mit Kräutern. Als aromatisierten Kräuter-Frucht-Tee gibt es bei Frevert Birne und Ingwer. Grüner Tee mit Ingwer ist besonders anregend: „Er sollte deshalb besser nicht mehr in den Abendstunden getrunken werden“, rät der Tee-Experte. Auch zwei spezielle Saison-Tees hat Frevert jetzt im Angebot: Der Winter-Haustee ist ein Dauerbrenner in der kalten Jahreszeit. Außerdem gibt es noch die Sorte „Gebrannte Mandeln“ als Schwarztee. Und auch orientalische Gewürztees wie Chai-Tee oder Chai-Tee Cacao sind jetzt sehr lecker.

Zurück zum Ingwer. Wer kein Tee-Fan ist und die scharfe Knolle auch frisch geschält nicht zu sich nehmen mag, sollte es mit kandiertem Ingwer probieren. Christian Frevert bietet Ingwer-Stäbchen und -Stücke in den Variationen mild und scharf an sowie Ingwer-Bonbons.

Nicht zuletzt ist Ingwer ein Gewürz-Klassiker, der – geraspelt oder geschnitten – mit seiner frische Schärfe unendlich viele Gerichte aufpeppt und ihnen erst die besondere Note verleiht. In asiatischen Currys kommt Ingwer traditionell groß raus. Doch auch in Suppen ist die gesunde Knolle unschlagbar. Der Klassiker ist das Ingwer-Kürbis-Süppchen. Wer aber erst einmal die Süßkartoffelsuppe mit Ingwer probiert hat, wird sie wohl immer wieder gern auf seinen Speiseplan setzen. Für diese Suppe braucht man Süßkartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch, frischen Ingwer und Tomaten, Petersilie, Schmand und etwas Zitronensaft. Zwiebel, Knoblauchzehe und Ingwer fein hacken. Tomate putzen und grob würfeln. Die Süßkartoffeln schälen und ebenfalls grob würfeln. Alles zusammen in Öl in einem Topf andünsten. Gemüsebrühe dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und aufkochen. Die Suppe zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten köcheln lassen. Danach die Suppe pürieren und mit dem Schmand erneut kurz aufkochen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und mit einer fein gewürfelten Tomate und gehackter Petersilie bestreuen. Dazu schmeckt ein herzhaftes Graubrot. Wer statt Wasser oder Bier einen Wein zu dem Gericht bevorzugt, sollte eine kräftige, fruchtige Rebe wählen, zum Beispiel einen Gewürztraminer aus dem Elsass. Aber auch ein Shiraz passt.

Vom Hamelner Wochen-

markt berichtet

Karin Rohr

Ingwer ist in der kalten Jahreszeit genau das Richtige. Bei Christian Frevert auf dem Wochenmarkt gibt es einige Tee-Spezialitäten mit Ingwer, aber auch kandierten Ingwer. Foto: Wal



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