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Umwelttage für mehr Bewusstsein

Mit Muskelkraft zum Smoothie

veröffentlicht am 18.09.2016 um 16:08 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:32 Uhr

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Autor:

Sabrina Kleinertz
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„Das Effektivste ist meist, seine Heizung zu untersuchen“, erklärt Boris Schwitowski von der Energieberatung der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Auch das Überprüfen von Stromfressern kann somit den einen oder anderen Euro sparen. Schwitowski wird nicht müde, den Besuchern im Bürgergarten Tipps zu geben. Anlass: Die Umwelttage im Weserbergland, die gestern endeten.

„Als Stromfresser würde ich alles bezeichnen, das Wärme erzeugt“, erklärt Schwitowski weiter, „auch Aquarien, Terrarien und Wasserbetten sollte man beachten.“ Das Publikum, das sich hier informiert, sei, so der Energieberater, sehr gemischt. „Sowohl Mieter als auch Hausbesitzer habe ich hier getroffen.“ Letzteren empfiehlt Schwitowski noch, sich langfristige Pläne zu überlegen, um die eigenen vier Wände bestmöglich zu sanieren.

Doch nicht nur in privaten Haushalten spielt das Thema Umweltschutz eine große Rolle. Auch viele Kirchengemeinden bemühen sich darum, möglichst nachhaltig zu arbeiten. „Kirchen sind ja oftmals große Gebäude, die eine Menge Potenzial bieten“, berichtet Ralf Schönbeck, der mit dem Kirchenmobil, einer Bauwagenkirche, zu Gast ist. Dominik Dörrie vom Umweltausschuss im Kirchenkreis Holzminden-Bodenwerder fügt hinzu: „Viele Kirchen sind diesbezüglich aktiv, wollen die Schöpfung bewahren und den Frieden erhalten.“ So werde versucht, möglichst nachhaltig einzukaufen und Umweltteams in den Gemeinden zu bilden. „Dabei ist es immer schön, wenn die Bemühungen Wert geschätzt und Schwierigkeiten gesehen werden“, fügt Schönbeck hinzu.

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Bemühen müssen sich auch einige durstige Besucher, die auf einem Fahrrad den Smoothie-Mixer nur mithilfe der Muskelkraft betreiben. „Die meisten brauchen gut zwei Minuten, bis sie ihr Getränk fertig gemixt haben“, sagt Natalie Schäfer von den Stadtwerken, „ich denke, unser Energiesmoothiebike passt gut zum Motto der Umwelttage.“ Zudem gäbe es in der Region schon länger ein Bewusstsein für Umwelt und Nachhaltigkeit. Ähnliches stellen auch Olga Seib, Ulrike Wegener und Vanessa Ritter vom Bioladen im Hefehof fest. „Heute ist es zwar etwas ruhiger als im Vorjahr, aber dennoch kommen wirklich Interessierte an die Stände“, resümiert Olga Seib. Einzig mehr junge Leute wünsche man sich bei dieser Veranstaltung. „So etwas muss wohl von klein auf und auch in Kindergarten und Schule aufgeklärt werden“, sagt Seib. Zusammen mit Wegener und Ritter stellt sie Gefäße zum Selbst-Abfüllen aus, wie sie seit ein paar Jahren in einigen Läden zu finden sind. „Unsere Kunden kommen mit eigenen Gefäßen zu uns und können sich dann unter anderem Nudel, Haferflocken, Linsen und Reis abfüllen. Somit entsteht kein Verpackungsmüll“, erklärt Wegener weiter. Und wenn man doch mal eine Plastiktüte mit nach Hause bringt? „Dann sollte man sie so oft verwenden, wie es geht“, raten Seib und Ritter.



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