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Frauenchor Rischenau begeistert

Mit Musik direkt ins Herz

RISCHENAU. „Ich glaube …“ lautet der Titel eines Liedes von Udo Jürgens. Diese Liedzeile hatte der Frauenchor Rischenau zur Überschrift seines Jahreskonzertes gewählt, das er wieder einmal in der voll besetzten Klosterkirche Falkenhagen präsentierte. Gemeinsam mit Sängerinnen aus Bad Pyrmont und Schieder, Kindern aus Falkenhagen und Rischenau sowie dem Posaunenchor Falkenhagen, Reinhild Leweke (Querflöte) und Christoph Burkhardt (Piano) gelang es den Akteuren unter der Gesamtleitung von Karin Brüggemann, dem Publikum ein sehr abwechslungsreiches musikalisches Programm zu bieten.

veröffentlicht am 27.11.2017 um 17:57 Uhr

Gemeinsam mit Kindern aus Falkenhagen und Rischenau singt der Frauenchor Rischenau unter der Leitung von Karin Brüggemann auch das „Heal the world“ von Michael Jackson in der Klosterkirche. Foto: afk
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Autor

Achim Krause Reporter
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Diese Tage im November seien eine Zeit der Rückbesinnung, befand Pastor Dietmar Leweke in seinem Grußwort. Insofern sei auch dieses Konzert mit seinem Motto hier bestens platziert. Die Vorsitzende des Frauenchores, Barbara Liene-Hinz nahm in ihrer Begrüßung die Titelzeile des Liedmottos auf und erinnerte daran, dass ein Teil unseres Planeten von Kriegen, Terrorismus, bitterer Armut und Umweltzerstörung geprägt wird und dass sich Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz immer weiter ausbreiteten. Dass Musik eine der Formen ist, in der am leichtesten auch Botschaften mit ernstem Hintergrund in die Herzen der Menschen transportiert werden können, ist hinlänglich bekannt. Zu dem rhythmisch-melodischen Spiritual „Amen“ betraten die Sängerinnen auch den Altarraum, um dann mit kirchlichen Liedern das Konzert fortzusetzen, unterbrochen vom 1955 komponierten Friedenslied „Let there be peace on earth“. Nicht zuletzt die hervorragende Akustik in der Klosterkirche verlangt gerade von den Sängerinnen ein hohes Maß an Präzision. Konzentriert, routiniert und stimmstark bewältigte der Frauenchor diese Herausforderungen mit Bravour. Fröhlich wurde es jeweils, wenn sich die rund 15 Kinder dreimal während des Konzerts zum Frauenchor hinzugesellten. Sie fügten sich problemlos ein und sorgten mit ihrer unbefangenen, aber sehr disziplinierten Art nicht nur für stimmliche Vielfalt, sondern symbolisierten auch die Zukunft des Blauen Planeten Erde, die als Globus auf dem Altar fast mahnend prangte.

Begeisterung pur gab es nach dem Welthit „Heal the world“ von Michael Jackson, das alle mit einer solchen Inbrunst präsentierten, dass das Publikum anschließend stehend applaudierte. Der Posaunenchor unter der Leitung von Klaus Schröder intonierte mit seinen Blechbläsern „Highland Cathedral“. Nach dem Irischen Segenswunsch bedankte sich das Publikum mit riesigem Applaus für eine sehr respektable Gesamtleistung.

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