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Mentaltrainer und Coaches sind gefragt wie nie zuvor / Wie man an sich selbst arbeiten kann

Mit Ideen und realistischen Zielen zum Erfolg

Hameln „Wenn Ihnen nicht gefällt, wie die Dinge stehen, ändern Sie es. Sie sind kein Baum!“ Der Satz ist ein Klassiker, stammt von Jim Rohn (1930-2009) und ist, wenn man ihn beherzigt, der Schlüssel zum Erfolg: aktiv sein, etwas bewegen, nicht in Routine erstarren und immer wieder über neue Wege nachdenken. Erfolg war für Rohn nichts Magisches oder Mysteriöses, sondern erlernbar und trainierbar. Als Motivationsredner genoss der US-Amerikaner internationale Wertschätzung. Eine seiner zentralen Forderungen: „Arbeiten Sie härter an sich als an Ihrem Job. Wenn Sie an Ihrem Beruf arbeiten, werden Sie sich einen Lebensunterhalt verdienen. Wenn Sie an sich selbst arbeiten, werden Sie ein Vermögen machen.“

veröffentlicht am 15.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 19:41 Uhr

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Autor:

Karin Rohr
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Rohn war einer der ersten Erfolgs- und Mentaltrainer, deren Zahl inzwischen auch in Deutschland kontinuierlich zunimmt. Immer mehr Menschen nehmen für die Planung ihrer Karriere die Hilfe von Experten in Anspruch. Doch es geht um mehr, als auf der Erfolgsleiter eine Sprosse höher zu klimmen oder mehr Geld zu verdienen. Erfolg schließt viele Teilbereiche des Lebens ein, wie Rohn schon betont hat. Familie, Gefühle, Selbstverwirklichung und Zufriedenheit gehören dazu. Als Persönlichkeit wachsen und im Gleichgewicht bleiben, ist ein Ziel, das Motivationstrainer zu vermitteln suchen. Denn Fachwissen allein reicht heute nicht mehr aus. Wir brauchen Soft Skills. Und für langlebigen Erfolg und Zufriedenheit die gesunde Balance zwischen Beruf und Privatleben. Nicht von ungefähr greift die aktuelle Dewezet-Vortragsreihe Themen wie Körpersprache, Kommunikationsstärke und Rhetorik, Effizienz, Selbstmotivation und Umsetzungskraft, Lebensbalance und Gedächtnistraining auf und lässt bekannte Coaches, Erfolgstrainer und Bestsellerautoren zu Wort kommen.

Erfolgreich werden möchten viele; doch nur wenige Menschen haben wirklich das Zeug dazu, ihr komplettes Potenzial auszuschöpfen, wusste schon Rohn. Was aber macht Erfolgsmenschen aus? Rohn riet zunächst zu einer genauen Analyse, worin die einzelnen Stärken einer Person liegen. „Wer wirklich erfolgreich werden will, sollte wissen, was er außerordentlich gut machen kann. Denn es gibt nichts Schlimmeres, als dass ein Mensch Dinge tun muss, zu denen er nicht befähigt ist und welche er nur ungern ausübt“, stellte er fest.

Über 40 Jahre lang arbeitete Rohn als Motivationsredner und hatte entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung von Motivationstraining und Motivations-Coaching. Von ihm stammen folgende Basis-Tipps, die motivieren und zum Nachdenken anregen sollen:

Planung: Um Erfolg zu haben, bedarf es oft einer langfristigen, manchmal sogar langjährigen Vorbereitung. Möchte jemand ein erfolgreicher Musiker werden, so werden wenige Übungsstunden an der Gitarre kaum ausreichen; er muss regelmäßig und über einen langen Zeitraum üben. Talent allein reicht meistens nicht. Was für künstlerische Berufe gilt, hat auch für andere Tätigkeiten Gültigkeit, wenn man weiterkommen will.

Realistische Ziele: Sie sollten in einer bestimmten Zeit erreichbar sein. Erfolgreiche Menschen sind oft Meister darin, ihre kostbare Zeit sehr effektiv einzusetzen. Ein gutes Zeitmanagement ist oft der Schlüssel zum Erfolg. Ratgeber wie www.change-dein-leben.de helfen einem dabei, an den richtigen Stellen anzusetzen, um erfolgreich zu werden.

Willensstärke: Wer einen starken Willen hat, kann sich auch langfristig motivieren, um „sein Ding“ durchzuziehen. Kontinuität gepaart mit dauerhafter Lernbereitschaft ebnen den Weg zum Erfolg.

Selbstkritik: Wer niemals die richtigen Fragen an sich stellt, ob er diverse Dinge nicht auch anders oder sogar noch besser machen könnte, wird irgendwann in seiner Entwicklung stagnieren. Sich nur auf Routine zu verlassen, bringt die Entwicklung nicht voran.

Anpassung: Erfolg hat auch damit zu tun, sich auf Gegebenheiten und Veränderungen immer wieder neu einzustellen und bereit zu sein, ständig dazuzulernen und sich weiterzuentwickeln.

Sprosse für Sprosse zum Erfolg: Immer mehr Menschen greifen bei der Karriereplanung auf die Erfahrung von Mentaltrainern und Coaches zurück. Doch längst geht es nicht nur um Fachwissen. Soft Skills und Persönlichkeit sind gefragter denn je.

Foto: Bilderbox



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