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„Mit Herz und Verstand für Hameln“

veröffentlicht am 05.03.2009 um 18:15 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:37 Uhr

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Hameln (ni). „Mit Herz und Verstand für Hameln“ – unter diesem Motto hat sich im Expo-Café der Jugendwerkstatt ein Zweckbündnis zur Unterstützung des Bürgerentscheides über die Neugestaltung der Hamelner Fußgängerzone gegründet. Einem entsprechenden Aufruf des Sprechers der Wählerinitiative „Frischer Wind“, Tobias Matter, und des BUND-Kreisvorsitzenden Ralf Hermes (Foto) waren rund 70 Bürger gefolgt.

Das Pflaster soll bleiben, und die für das Projekt vorgesehenen fünf Millionen Euro wären an anderer Stelle besser investiert und darum gelte es, „den Wahnsinn zu stoppen“. Soweit herrschte Konsens unter den Erneuerungs-Gegnern. Ansonsten ergaben die einzelnen Wortbeiträge ein wenig geschlossenes Bild. Die stark vertretene „Linke“ forderte, das Geld den bedürftigen Menschen in der Stadt zugutekommen zu lassen, soziale Einrichtungen zu fördern, die Schulspeisung zu finanzieren. Anderen Teilnehmern lag eine Verschiebung der Schwerpunkte in der Stadtplanung lag am Herzen. Dabei reichte das Spektrum dessen, was jeder einzelne für sich als wichtiger ansah, von der Forderungen nach einer besseren Anbindung der Innenstadt an die Weser über eine stärkere Berücksichtigung der Belange der Radfahrer bis hin zur Sanierung der mittlerweile wieder sanierungsbedürftigen Fachwerkhäuser in Hameln.

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