weather-image
11°
×

Weinwissen für Anfänger

Mit diesen Fakten punkten Sie beim Weinfest

Drei Tage Weinfest im Bürgergarten: Das heißt gute Stimmung, viel Musik und edle Tropfen unter freiem Himmel. Damit Sie mitreden können, haben wir hier Wissenswertes rund um das Thema Wein zusammengestellt.

veröffentlicht am 14.07.2017 um 11:00 Uhr
aktualisiert am 14.07.2021 um 18:53 Uhr

Autor

Online-Praktikantin

Weinherstellung — Von der Rebe in die Flasche

Zunächst werden die Trauben vom Rebstock gepflückt. Anschließend wird die Ernte in einen Bottich gegeben. Hier wird sie anschließend zerquetscht. Nun folgt die alkoholische Gärung. Die Hefen (einzellige Mikroorganismen) kommen mit dem Zucker im Traubenmost in Kontakt und beginnen diesen Alkohol umzuwandeln.

Weinsorten und wie man sie am besten kombiniert

Wein ist nicht gleich Wein. Erst wenn der richtige Wein mit einer Speise harmoniert, ist der Genussmoment perfekt.

Schaumwein

Charakteristisch für diesen Wein sind das Prickeln und Schäumen. Die Bläschen enthalten Kohlensäure, die durch die alkoholische Gärung entstanden ist. Champagner und Sekt gehören zu den Schaumweinen. Champagner wird nach genau vorgeschriebenen Herstellungsverfahren in Frankreich produziert und ist der bekannteste Wein. Schaumweine passen wunderbar zu rotem Fleisch und Muscheln.

Weißwein

Dieser leichte farblose bis gelbliche Wein enthält meist nicht viel Alkohol, ist erfrischend und fruchtig. Er passt zu Muschel- und Fischspeisen. Üppige Weißweine enthalten mehr Alkohol. Sie schmecken besonders gut bei Gerichten, die Schweinefleisch, Geflügel, Zwiebelgemüse oder Hartkäse enthalten. Vertreter der Weißweine sind der Chardonnay, Riesling und Sauvignon Blanc. 

Rotwein

Der Rotwein wird aus Trauben mit bläulicher Farbe hergestellt. Aus diesem Grund sind Rotweine im Gegensatz zu Weißweinen immer rötlich. Leichter Rotwein schmeckt hervorragend zu Pilzen, Geflügel sowie Edelschimmelkäse. Mittelkräftige Rotweine lassen sich mit Schweinefleisch sowie grünem Gemüse kombinieren.  Beliebte  Rotweine sind der Bordeaux, Lambrusco und Merlot.

Übrigens: Manche Menschen fühlen sich nach dem Trinken von Rotwein kränklich oder haben Kopfschmerzen. Es ist ein Irrtum das es am Schwefel im Wein liegt, denn der Schwefelgehalt ist deutlich höher im Weißwein. Weinwissenschaftler vermuten, dass histaminähnliche Verbindungen die Ursache dafür sein könnten.

Roséwein

Auch für den Roséwein werden bläuliche Trauben verwendet, er wird jedoch nicht richtig rot, da die Gärung deutlich kürzer ist als bei der Rotweingärung. Roséweine wie der Tavel, Pinot Noir Rosé und der Weiße Merlot lassen sich fast zu allen leichten Gerichten servieren.

Dessertwein

Der Dessertwein zeichnet sich dadurch aus, dass er besonders süß ist, da ihm Alkohol hinzugefügt wurde. Im deutschsprachigen Raum wird er auch Likörwein genannt. Dieser Wein wird meist nach dem Essen serviert. Er schmeckt besonders gut in Kombination mit Edelschimmelkäse und Schokolade. Die bekanntesten Dessertweine sind der Port, Sherry und Madeira.

Trocken, lieblich oder süß?

Der Anteil von Restzucker pro Liter bestimmt, ob ein Wein trocken, lieblich oder süß ist. Trockene Weine enthalten den geringsten Restzucker gefolgt von halbtrockenen und lieblichen Weinen. Süße Weine enthalten mit mehr als 45 g Restzucker pro Liter den höchsten Zuckeranteil.

Für welchen Wein Sie sich auch entscheiden, wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Erkunden und Genießen auf dem Hamelner Weinfest!

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2021
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Anzeige

Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

Immobilien mieten

Immobilien kaufen

Anzeige