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Anwohner verlangen mehr Abstellplätze für ihre Autos / Verärgerung über verteilte „Knöllchen“

Mit dem „wilden Parken“ ist es jetzt vorbei

Klein Berkel (gro). Idyllisch ist die Straße „Im Dubben“ in Klein Berkel, an der 35 Wohneinheiten liegen: Viel Grün, einige Bäume, hübsche Häuschen und – wenn der Platz auf dem Grundstück nicht reicht – parkt auch schon mal ein Auto an der Straßenseite dieser als verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesenen Straße. Doch das ist nicht erlaubt und erfüllt den „Tatbestand“ einer Ordnungswidrigkeit, die mit einem „Knöllchen“ durch die Stadt geahndet werden kann. „Kann“ ist hier das wichtige Wort für die Anwohner. Bisher wurde das „wilde Parken“ stillschweigend geduldet, doch damit scheint’s seit einigen Wochen vorbei zu sein. Einem Bürger gefällt diese Situation nicht: Er (oder sie) beschwerte sich bei der Stadt, und schon war die präsent und verteilte „Knöllchen“. Das brachte etliche Anwohner auf die Palme: Sie starteten eine Unterschriftenaktion für die Schaffung von Parkplatzflächen. 23 unterschrieben, zwölf meldeten sich nicht. Hier müsse etwas passieren, waren sich die Parkplatzbefürworter bei einem Ortstermin mit dem Ortsrat einig. „Schon oft ist es vorgekommen, dass die Parkplätze in den Seitenstraßen belegt waren. Da müssten wir bis sonst wohin fahren,“ so Birgit Knitter. Viele Familien hätten eben zwei Autos, und Besuch komme auch mal. Die Forderung der 25 Bürgerinnen und Bürger beim Ortstermin: Ausweisung von Parkplätzen „Im Dubben“ und keine Knöllchen mehr.

veröffentlicht am 04.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 11.11.2016 um 05:21 Uhr

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Erhard Linke von der Abteilung Verkehrsplanung und Straßen in Hameln erläuterte vor Ort die Geschichte der als „Spielstraße“ ausgewiesenen Straße. Die sei zuerst 30er-Zone gewesen und dann auf Wunsch des Ortsrates im Jahr 2001 zum verkehrsberuhigten Bereich erklärt worden. Parkflächen seien damals nicht ausgewiesen worden. Dieses werde die Abteilung nun aber prüfen. Nach seiner Auffassung könnten dort bis zu 15 Parkplätze geschaffen werden. Nur 15 seien wohl nicht genug, waren sich einige Anwohner einig, andere hingegen meinten, das sei doch schon was. Forderung des Ortsrates im Sinne der Bürger: Soviel Parkraum wie möglich „Im Dubben“, aber ohne den Charakter als Spielstraße aufzuheben.

Viele Anwohner der Straße „Im Dubben“ waren zum Ortstermin des Ortsrates erschienen. Ihre Forderung: Parkplätze statt Knöllchen. Foto: gro

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