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Mit dem Rad gegen Atomkraft: Montag entwickelt sich zum Widerstandstag

veröffentlicht am 02.04.2012 um 18:50 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:34 Uhr

Hameln/Grohnde (CK). Zu Ostern geht das Atomkraftwerk Grohnde wegen Revisionsarbeiten und Brennelementewechsel wieder vom Netz – Grund für das „Anti Atom Plenum Weserbergland“ und die „Regionalkonferenz“ mit einer Kundgebung am Hochzeitshaus und einer anschließenden Radtour bis zum Reaktor auf die Gefahren aufmerksam zu machen.

Zwar war die Teilnehmerzahl etwas hinter den Erwartungen von Sprecher Bernd Schlinkmann zurückgeblieben, unzufrieden war er dennoch nicht: „Der Montag hat sich zum Widerstandstag entwickelt“, so Sprecher Bernd Schlinkmann. Die Proteste gegen Grohnde finden nach seinen Worten immer am ersten Montag im Monat statt, diesmal mit besagter Fahrradtour von Hameln aus.

Seine Befürchtungen: „Beim Wechsel der Brennelemente erwarten wir einen ähnlichen Anstieg der radioaktiven Edelgaskonzentration wie in Gundremmingen.“ Die Frage, ob Schwangere oder Eltern mit Kleinkindern die Region deshalb kurzfristig verlassen sollten, sei auch unter den Teilnehmern diskutiert worden. Nach seinen Worten vermuten Wissenschaftler nämlich einen Zusammenhang mit den erheblich erhöhten Kinderkrebsraten im Umfeld von Atomkraftwerken.

Welche Zusammenhänge die Kritiker  zwischen Kinderkrebsrate, Atomkraftwerk und Brennelementewechsel sehen, lesen Sie in der Dewezet.



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