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Zusammenarbeit zwischen Schule Rohrsen und angehenden Erziehern

Mit buntem Varietéprogramm überzeugten Kinder ihr Publikum

Rohrsen (git). Ein Varieté besteht in der Regel aus zwei Gruppierungen – den Künstlern und ihren Zuschauern. In der Verlässlichen Grundschule Rohrsen gab es nun sogar eine dritte Gruppe: die aus angehenden Erzieherinnen und Erziehern der Fachschule Sozialpädagogik der Elisabeth-Selbert-Schule. Die jungen Leute waren für die Durchführung der Aufführung zuständig.

veröffentlicht am 27.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 12.11.2016 um 00:41 Uhr

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„Ich habe fast so etwas wie eine Hauptrolle bei den Jongleuren bekommen“, erzählt Hendrik Jeromin aus der 3b stolz. Er könne jetzt mit den Füßen einen Teller jonglieren und dabei gleichzeitig Bälle durch die Luft werfen und fangen. Aus den Schülern Luisa Nicolaus (3b) und Leon Elle (4 b) sollten zur Aufführung zwei Moderatoren werden, die locker vor Publikum auftreten können. Die angehende Erzieherin Britta Niemeyer wiederum hatte nicht nur ihre Kenntnisse der Akrobatik vermittelt, sondern auch von den Kindern gelernt.

Mit ihrer Schulleiterin Birgit Albrecht reflektierte die Klasse 3b der Grundschule kurz vor der Generalprobe noch einmal die vergangenen Tage. So kurz vor der Aufführung vor echtem Publikum hatten sie allerdings fast alle Lampenfieber.

Themen für fünf Stunden

Für insgesamt 86 Kinder der Klassen 2 bis 4 hatten für jeweils fünf Unterrichtsstunden die Themen Jonglage, Akrobatik, Tanz, Theater, Clownerie oder Gesang auf dem Stundenplan gestanden. Den gewohnten Platz ihrer Lehrerinnen und Lehrer hatten dabei die angehenden Erzieherinnen und Erzieher eingenommen. „Die sind nett und haben uns sehr gut unterstützt“, schwärmt Luise Nicolaus.

Während den Kindern mit dem Projekt die Möglichkeit gegeben wurde, ihre Stärken zu zeigen und ihre Kreativität zu entfalten, konnten die angehenden Erzieherinnen und Erzieher ihrerseits ihre Kenntnisse aus dem Unterricht mit praktischen Eindrücken vervollständigen. „Bei der Gestaltung des Bühnenprogramms ist es wichtig herauszufinden, welche Nummer zu welchem Kind passt“, erklärt die Koordinatorin für den sozialpädagogischen Bereich, Heike von der Fecht.

Das Resultat war am Ende ein Mammutprogramm von 36 Einzelgruppen. Die Darbietungen dauerten zwischen 45 Sekunden und 7 Minuten. Es wurden unter anderem kleine Werbesketche aufgeführt, mit Tellern jongliert, ein modernes Märchen aufgeführt, mutige Luftsprünge auf dem Trampolin gemacht oder im Stil von Peter Fox gesungen. Alles in allem – ein sehr vielseitiges Programm, das vor allem von dem Mut und Talent seiner kleinen Darsteller lebte. Am Ende spendeten die 260 Zuschauer donnernden Applaus. Der Erlös von 703 Euro geht je zur Hälfte an die beteiligten Schulen.

Die Klassen 1a und 1b sangen von kleinen grünen Fröschen.

Foto: git



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