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Polizei zieht mehrere Autofahrer aus dem Verkehr / Raser auch in Wangelist erwischt

Mit 100 Sachen über den Kastanienwall

Hameln. Alles andere als „minimal“ war das Tempo, mit dem ein Mini-Fahrer über den Kastanienwall gebrettert ist. Satte 100 Stundenkilometer zeigte der Tacho eines Zivilfahrzeuges der Polizei an, das den Mini verfolgte. Auf dem Kastanienwall gilt Tempo 50. Den 21 Jahre alten Autofahrer erwartet nach seiner rasanten Fahrt am Samstagabend um 23.30 Uhr nun neben einer nicht unerheblichen Bußgeldzahlung ein Punkteeintrag in der Flensburger Verkehrssünder-Kartei. Seinen Führerschein darf der Mann offensichtlich nur behalten, weil bei der angewandten „Messmethode durch Hinterherfahren“ ein Toleranzwert von rund 20 Prozent in Abzug zu bringen ist. Polizeibeamte händigten dem jungen Fahrer jedoch noch eine Mängelmeldung aus. Eine Veränderung am Fahrwerk des Wagens sei nicht in den Fahrzeugpapieren eingetragen gewesen, heißt es in der Wache an der Lohstraße.

veröffentlicht am 11.08.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:22 Uhr

Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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Auch auf der Wangelister Straße stellten Verkehrspolizisten mehrere Geschwindigkeitsübertretungen fest. Unrühmlicher Spitzenreiter hier: ein 26-jähriger Mann aus Bad Pyrmont. Der BMW-Fahrer fuhr innerorts mit gemessenen 90 Stundenkilometern an der Kontrollstelle vorbei. Der Pyrmonter muss mit der Zahlung eines Bußgelds, zwei Punkten in Flensburg und einem einmonatigen Fahrverbot rechnen. Insgesamt hat die Polizei bei der Mess-Aktion auf der Wangelister Straße in sieben Fällen Tempoüberschreitungen festgestellt: Die Fahrer waren mit 71 bis 90 Stundenkilometern unterwegs – und auch auf dieser Straße gilt Tempo 50.

Unklar ist, ob es sich bei den vorgenommenen Messungen schon um die Realisierung eines angekündigten Konzepts gegen Raser gehandelt hat. Polizei, Landkreis und die Stadt Hameln erarbeiten zurzeit gemeinsam einen Plan, um gegen vor allem nachts und in den Abendstunden verübte Geschwindigkeitsüberschreitungen vorzugehen. „Mit der Umsetzung der ersten Maßnahmen wird zeitnah begonnen“, hieß es noch am Samstag. Und die sollten sich nicht nur auf die Deisterstraße, sondern auch auf andere Ausfallstraßen im Stadtgebiet beziehen. Ein Grund für die verstärkten Kontrollen ist ein Verkehrsunfall auf der Deisterallee, bei dem ein Ferrari – offenbar aufgrund deutlich zu hoher Geschwindigkeit – verunglückte und infolgedessen gegen zwei Alleebäume prallte.



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