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Fast 15 000 Unterschriften in Hannover überreicht / Initiative hofft auf mehr Unterstützung

Ministerin nimmt sich Zeit für Patienten

Hameln (fd). Die Patienteninitiative zum Erhalt des Brustzentrums am Sana-Klinikum in seiner bisherigen Form hat endlich ihre Unterschriftenlisten übergeben: In Hannover nahm sich Sozialministerin Ayzul Özkan Zeit für das Anliegen der Hamelner Delegation, überwiegend betroffene Frauen, die sich schon an die unterschiedlichsten Adressaten mit ihrem Protest gewandt hatten.

veröffentlicht am 13.11.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 05:21 Uhr

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Gisela Hölscher, eine der Initiatorinnen: „Die Ministerin war sehr gut über die schwierige Situation vor Ort informiert, die sich insbesondere durch die Art und Weise des Miteinanders von ortsansässigen Ärzten und Klinik zum Nachteil für die Patienten zugespitzt hat. Ebenso kritisch bewertete sie unzureichende Grundlagen, die eine ärztliche Versorgung allgemein und besonders im ländlichen Raum im ambulanten und stationären Bereich erschweren.“ Özkan habe versprochen, sich für die Belange der Initiative einzusetzen.

Eine Zuständigkeit oder konkrete Versäumnisse des Landes Niedersachsen sieht die Ministerin demnach indes nicht. Trotzdem müsse das Engagement der Initiative ernst genommen werden und eine Plattform erhalten, habe sie bekundet. Dieser Ansicht schlossen sich ebenfalls anwesende Landtagsabgeordnete, darunter aus der heimischen Region Ursula Körtner, Otto Deppmeyer (beide CDU) und Ulrich Watermann (SPD) parteiübergreifend an.

Die Unterschriften sollen nun durch das Sozialministerium Niedersachsen dem „Gemeinsamen Bundesausschuss“ zugeleitet werden. Dort liegt die Zuständigkeit, eine gesetzliche Grundlage umzusetzen, die Patienten den Zugang zum Facharzt der eigenen Wahl ermöglicht. Hölscher: „Für die Patienteninitiative war es ein wesentlicher Schritt, die fast 15 000 Unterschriften weiterleiten zu können. Unserer Meinung nach ist es allerdings fraglich, ob Verbesserungen über die Bundesgesetzgebung zeitnah realisiert werden können. Groß ist die Gefahr, dass unsere Anliegen wieder in den Kreislauf von generellem ,Nicht-Zuständig-Sein‘ oder Einzelinteressen geraten“, befürchtet sie.



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