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Erheblicher Zuschuss für die neue Sporthalle / 350 000 Euro kommen für die IGS

Millionenschwere Neubauten: Der Kreis hilft

Hameln (ni). Mit dem Neubau der Halle Nord und dem Bau eines multifunktional zu nutzenden Großraumes für die Integrierte Gesamtschule stehen der Stadt Hameln im nächsten Jahr Investitionen in Millionenhöhe ins Haus. Allein aus eigener Kraft muss Hameln die Finanzierung der beiden Projekte allerdings nicht wuppen. Der Landkreis steuert einen ganz erheblichen Betrag zu den Gesamtkosten bei.

veröffentlicht am 24.09.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 12:41 Uhr

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4,46 Millionen Euro werden inklusive Abbruchkosten für die neue Sporthalle an der Pestalozzistraße fällig. Weil sie für den Schulsport unerlässlich ist, steht der Kreis laut niedersächsischem Schulgesetz in der Pflicht, mindestens 50 Prozent der sogenannten zuwendungsfähigen Kosten zu tragen. Da die rund 320 000 Euro teure Tribüne, mit der die Halle ausgestattet werden soll, nur teilweise für den Schulsport genutzt wird, wird sie nur zur Hälfte angerechnet. Für den Landkreis bleibt damit als zu zahlender Zuschuss ein Betrag von 2,15 Millionen Euro. Davon sollen 350 000 Euro als Zuweisung aus der aufgelösten Kreisschulbaukasse überwiesen werden. Die restlichen 1,8 Millionen will der Landkreis ohne die Aufnahme von Krediten und darum „nur im Rahmen vorhandener Liquidität“ in Raten zahlen. Zwei große Chargen sind mit 450 000 Euro und 560 000 Euro für 2013 und 2014 vorgesehen. In den darauf folgenden Jahren bis einschließlich 2021 sollen Beträge zwischen 110 000 und 150 000 folgen.

Auf rund 700 000 Euro ist die Überbauung des offenen Innenhofes der Sertürner Realschule mit einem Großraum für die dort angesiedelte IGS und damit einhergehend die barrierefreie Umgestaltung der Verkehrsflächen im Erdgeschoss der Realschule kalkuliert. Der Neubau ist nach Angaben der Verwaltung eine maßgebliche Voraussetzung für die ganzheitliche Raumplanung und die Deckung des Raumbedarfs im Zuge des weiteren IGS-Ausbaus. Für dieses Projekt übernimmt der Landkreis ebenfalls 50 Prozent der Kosten und will die fälligen 350 000 Euro nächstes Jahr an die Stadt Hameln überweisen.

Wird abgerissen: die alte Sporthalle Nord.Foto: Dana



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