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Nächste Woche Baubeginn für das Dementenheim der Tönebön-Stitung / 30 neue Arbeitsplätze

Millionen für ein zukunftsweisendes Projekt

Hameln (CK). Baubeginn bei „Tönebön am See“: Am Mittwoch, 5. Dezember, gibt die Julius-Tönebön-Stiftung den endgültigen Startschuss für ein zukunftsweisendes Projekt – den Bau eines Dementenheims auf dem früheren Gelände des Betonwerks Luttmann. Nahezu zwei Jahre haben die Planungen und das Genehmigungsverfahren in Anspruch genommen, sodass schließlich Ende Oktober die Baugenehmigung erteilt werden konnte. Projektleiter ist der frühere Stiftungsvorstand Herbert Schneider, und der sagt stolz: „Dafür liegt eine ausgereifte Planung vor, die mit den städtischen Ämtern als Baugenehmigungsbehörde und den beteiligten Behörden abgestimmt worden ist.“

veröffentlicht am 28.11.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 03:21 Uhr

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Die Planungen sehen vor, dass künftig 52 Plätze in vier Wohngruppen eingeschossig gebaut werden. Die Stiftung will Anfang des kommenden Jahres zu einer Informationsveranstaltung einladen, bei der alle Interessierten über dieses Modell im Detail Informationen erhalten sollen. Soviel will Schneider, bei dem sich auch schon Interessenten aus anderen Städten gemeldet haben, aber schon jetzt verraten: „Wer ein klassisches Pflegeheim erwartet, wird überrascht sein, wie wenig das Konzept mit dem Alltag in einem herkömmlichen Pflegeheim zu tun hat.“

6,5 Millionen Euro sind für das Projekt veranschlagt worden. Die Stiftung wird dafür auch rund 30 Dauerarbeitsplätze schaffen. Inzwischen soll das gute Wetter ausgenutzt werden: Noch in diesem Jahr sollen nach Angabe des Projektleiters die Erd- und Gründungsarbeiten durchgeführt werden, sodass bei offenem Wetter im kommenden Jahr frühzeitig mit den Arbeiten begonnen werden kann. Die Grundsteinlegung ist Anfang Februar 2013 vorgesehen. Schneider: „Die Stiftung wird im Zuge der Bauausführung außerdem darauf achten, dass so weit wie möglich Unternehmen aus dem heimischen Raum bei der Vergabe berücksichtigt werden.“

Im Übrigen erfüllt es ihn mit besonderer Genugtuung, dass an dem traditionsreichen Platz der Stifterwille realisiert werden kann. „Der Stadt Hameln als Baugenehmigungsbehörde sowie den Ratsgremien gebührt besonderer Dank dafür, dass an dieser Stelle das Dementenheim errichtet werden darf.“ Genau hier nämlich hatte sich die Ziegelei des großherzigen Stifters Julius Tönebön befunden, die noch in den Kriegsjahren etwa zehn Millionen Ziegelsteine pro Jahr produziert hatte. „Die älteren Leser werden sich noch an den markanten Schornstein, den Ringofen sowie das Trockenlager erinnern, die das Gelände prägten, bis die Firma Luttmann auf diesem Gelände für die Dauer von 50 Jahren ihre Betonsteinproduktion auf- und ausbaute sowie ihren Hauptsitz begründete“, meint Schneider. Mit der Fertigstellung des Dementenwohnheims ist nach seinen Worten etwa ab Oktober kommenden Jahres zu rechnen.



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