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„Milchmädchenrechnung“ des Hamelner Oberbürgermeisters?

veröffentlicht am 25.05.2015 um 15:53 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:29 Uhr

 „Wir als SPD sind in unserer Auffassung bestätigt, dass die Stufigkeit am Schulzentrum Nord nicht herabgesetzt werden kann“, sagt Schulausschussvorsitzender Kurt Meyer-Bergmann (SPD) nach einem Gespräch mit den Schulleitungen von IGS und Albert-Einstein-Gymnasium. Das Gremium war auf Einladung der Pädagogen zu einer nicht öffentlichen Sitzung zusammen gekommen, „um herauszufinden, welche Notwendigkeiten für das Schulzentrum Nord“ bestehen, wie Meyer-Bergmann erklärt.

Bei dem Vorschlag der Verwaltung, die Stufigkeit zu reduzieren, seien die unterschiedlichen Klassenteiler in Sekundarstufe I und Sekundarstufe II nicht berücksichtigt worden. „Während in der Sekundarstufe I bis zu 30 Kinder unterrichtet werden können, dürfen es in den Kursen der Sekundarstufe II nur 20 Kinder sein“, erläutert der Vorsitzende des Schulausschusses und rechnet vor: „Bei einer vierzügigen IGS wären das 120 Schüler. Wenn 50 Prozent davon in die Sekundarstufe II gehen sollen, sind das 60 Schüler. Und dann das AEG dazu mit drei Zügen, was 90 Schüler bedeute. Bei einem Schwund von zehn Prozent, den Schulleiter Weber glaubhaft vermitteln konnte, bedeutet das: 80 plus 60 gleich 140 und damit sieben Züge.“ Deshalb lasse sich die Zügigkeit am Schulzentrum Nord nicht reduzieren, bekräftigt Meyer-Bergmann und spricht von einer Milchmädchenrechnung, die Oberbürgermeister Claudio Griese (CDU) bei seinem Vorschlag auf Reduzierung der Zügigkeit zwecks Kostensenkung aufgemacht habe.



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