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„Wir haben die Zusage“ – CDU-Chefin kommt zum Landesparteitag

Merkel besucht Hameln

HAMELN. Die Rattenfängerstadt wird Ende November einen Politikauftritt der Sonderklasse erleben: Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht Hameln. Entsprechende Informationen unserer Zeitung bestätigte auf Nachfrage der Pressesprecher der Niedersachsen-CDU, Ralph Makolla.

veröffentlicht am 24.06.2016 um 11:34 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 12:56 Uhr

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Thomas Thimm

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Thomas Thimm Stv. Chefredakteur zur Autorenseite
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„Ja, wir haben die Zusage von der Kanzlerin. Sie kommt nach Hameln“, sagt Makolla. Die CDU-Chefin will es sich nicht nehmen lassen, bei dem vier Wochen vor Weihnachten in der Rattenfänger-Halle stattfindenden außerordentlichen CDU-Landesparteitag dabei zu sein. Dort wird zum einen der langjährige niedersächsische CDU-Chef David McAllister endgültig Richtung Europa verabschiedet – zum anderen sollen aber auch die personellen Weichen für die 2018 stattfindende Landtagswahl in Niedersachsen gestellt werden. Der Besuch der Kanzlerin soll dann quasi als Anschubhilfe für das neue CDU-Spitzenpersonal im rot-grün regierten Niedersachsen dienen.

Die Kanzlerin kennt Hameln und das Weserbergland gut, ist sie doch schon öfter hier gewesen. Auch die politische Bühne in Hameln betritt Merkel nicht zum ersten Mal: Sie war am 19. August 2011 Hauptgast auf dem CDU-Landesparteitag. Gut fünf Jahre später wiederholt sich nun am 26. November das Bild in der Rattenfänger-Halle. Vorausgesetzt, es geschehen nicht noch irgendwelche unvorhersehbare Dinge. Makolla: „Man weiß ja nicht, was dann sein wird.“

Der niedersächsische CDU-Vorstand hat für die anstehenden Kommunalwahlen am 11. September und die darauf folgenden Bundes- und Landtagswahlen einen Fahrplan beschlossen. Mit dem Landesparteitag am 13. August in Hildesheim wollen die Christdemokraten in die heiße Phase der Kommunalwahlen starten. Der Hildesheimer Parteitag soll ein neues Grundsatzprogramm der CDU in Niedersachsen beschließen. Mit diesem Programm will die Landes-CDU zeigen, wie sie sich die Entwicklung Niedersachsens in den nächsten 30 Jahren vorstellt. Ulf Thiele, Generalsekretär der CDU in Niedersachsen: „Die niedersächsische CDU konzentriert sich in den kommenden Monaten auf die Kommunalwahlen am 11. September.“ Am 26. November sollen dann auf dem Sonderparteitag in Hameln der Landesvorstand neu gewählt und die Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2018 nominiert werden.

Der frühere Ministerpräsident McAllister will sein Amt als CDU-Landesparteichef jedenfalls abgeben. Der 45-jährige EU-Abgeordnete hatte bereits vor einem Jahr deutlich gemacht, dass er keine Ambitionen hat, bei der Landtagswahl 2018 als Herausforderer des amtierenden Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) anzutreten. McAllister hatte in der Vergangenheit als CDU-Hoffnungsträger mit gutem Draht zu Merkel gegolten. Die Niederlage bei der Landtagswahl 2013 bedeutete jedoch einen herben Dämpfer für seine Karriere. Seine politische Zukunft liege in Europa, sagte McAllister, der seit 2014 im Europaparlament sitzt. Er galt zuletzt als ein möglicher Kandidat für den Posten des deutschen EU-Kommissars. McAllister steht seit 2008 an der Spitze der CDU in Niedersachsen, er war als Nachfolger von Christian Wulff von 2010 bis 2013 Ministerpräsident in Niedersachsen. Wer sich um seine Nachfolge als CDU-Landeschef in Niedersachsen bewirbt, ist bislang offen. Immer wieder genannt werden in der Partei unter anderem die Namen von Ex-Kultusminister Bernd Althusmann und des amtierenden Landtagspräsidenten Bernd Busemann.



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