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Fritz-Henning Jürgens will Mitarbeiter weiterbeschäftigen

„Mercure“-Hotel verkauft: Der Direktor übernimmt

Hameln (CK). Die Gerüchteküche brodelte schon lange: Das Mercure Hotel am 164er Ring, so hieß es, sei verkauft oder werde verkauft, mache den Standort Hameln dicht. Nun ist es amtlich: Das „Mercure“ (Eigentümer ist bisher die Württembergische Versicherung, Betreiber die Accor-Kette) ist tatsächlich verkauft. „Die Tinte ist gerade trocken“, bestätigte Direktor Fritz-Henning Jürgens (52) gestern Mittag.

veröffentlicht am 17.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 19:21 Uhr

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Die gute Nachricht: „Das Mercure“ bleibt geöffnet und so, wie es zurzeit ist. „Wir gehen nicht aus Hameln weg, das Hotel wird auch nicht, wie manchmal schon vermutet, ein Altenheim“, tritt Jürgens allen anderslautenden Gerüchten entgegen. Er selbst hat sich nämlich entschlossen, gemeinsam mit Lebensgefährtin Beatrix Hansen (49) das Haus weiterzuführen. Und das, versichert er, sei kein Aprilscherz, auch wenn der Vertrag zum 1. 4. in Kraft trete.

„Da wir uns nicht über einen neuen Namen einigen konnten – es standen ,Haus Beatrix’ oder ,Pension Trixi’ zur Auswahl – haben wir uns dazu entschieden, das Haus im Franchise als Mercure Hotel weiterzuführen“, sagt der Direktor. Betreiber ist nach seinen Worten die FHJ Hotelbetriebs-GmbH, Eigentümer die FHJ Immobilien GmbH. Neuer Eigentümer ist somit Jürgens – FHJ steht für seine Initialen.

Der Hoteldirektor ist übrigens ein „alter Hase“ im Geschäft: Nach dem Besuch des Schiller-Gymnasiums erwarb sich der gebürtige Hamelner erste Meriten im renommierten Bremer Parkhotel und vertiefte seine Fachkenntnisse bei Auslandsaufenthalten in der Schweiz und in den USA. 1986 kam er – zunächst als Assistent – ins damalige Dorint Hotel seiner Geburtsstadt Hameln, wechselte 1988 noch einmal zu Dorint nach Köln und kehrte im Januar 1990 als Direktor nach Hameln zurück.

Für die Zukunft setzt Jürgens übrigens auf das bewährte Konzept des „Mercure“. „Was aber ansteht, ist eine massive Sanierung sowohl der Zimmer als auch das Raums „,Hameln’ und außerdem Investitionen in die Sicherheit“, so der 51-Jährige. Die gute Nachricht obendrauf: Alle Mitarbeiter – 25 feste, 18 Auszubildende und Aushilfskräfte – werden übernommen.

Das „Mercure“-Hotel ist besonders wegen seiner zentralen Lage am Rande der Hamelner Innenstadt mit Blick auf die grüne Lunge der Stadt, den Bürgergarten, bei Touristen beliebt, und zwar besonders bei jenen, die mit dem Bus anreisen. Darüber hinaus ist das Haus auch für Tagungen gut gebucht, sei es von der Ergo-Versicherung oder der Postbank. Und auch die Küche genießt einen guten Ruf. Immer wieder räumen Auszubildende des Hauses bei Wettbewerben vordere Preise ab.

Kaum war das Geheimnis gestern gelüftet, erreichten den alten und neuen „Mercure“-Chef auch schon erste Glückwünsche, darunter solche von Dirk Meyer, einem ehemaligen Dorint-Mitarbeiter, heute Director of Sales Tours & Travel bei Ramada in Bad Arolsen. „Ich hab’s mir ja fast, aber nur fast gedacht“, schreibt er. Vor zwei Tagen habe Henning noch nicht so richtig damit raus gewollt. Von mehr Golf spielen und Ruhestand sei da die Rede gewesen. Doch der Ex-Kollege fügt auch hinzu: „Henning und Ruhestand? Niemals!“

Übernehmen das „Mercure“- Hotel in Eigenregie: Direktor Fritz-Henning Jürgens und Lebensgefährtin Beatrix Hansen.

Foto: Wal



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