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Drei und vier Jahre Haft: Urteil im Misshandlungsfall in der Jugendanstalt Hameln gefällt

„Menschliche Schweinerei sondergleichen“

Hameln (ww). „Was ich gemacht habe, war Scheiße“ – die Einsicht kam spät, aber sie kam: Zwei Insassen des Hamelner Jugendgefängnisses mussten sich gestern vor dem Amtsgericht Hameln verantworten. Gemeinsam mit drei weiteren Häftlingen sollen die beiden Angeklagten im Dezember 2011 und im Januar 2012 einen zur Tatzeit 15-jährigen Mitinsassen einer Untersuchungs-Haftgruppe brutal misshandelt und gedemütigt haben. Mit der flachen Hand und Fäusten, mit Besenstiel, Gürtel und Antennenkabel soll das Opfer von seinen Mitgefangenen geschlagen worden sein, zudem sollen die Täter den 15-Jährigen gewürgt, minutenlang unter einer kalten Dusche festgehalten, an einen Stuhl gefesselt und kopfüber an einem Türrahmen aufgehängt haben. Einer von ihnen soll darüber hinaus auf den Leidtragenden uriniert haben.

veröffentlicht am 04.02.2013 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 17:21 Uhr

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