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Pastorin Sophia Sander verlässt reformierte Kirchengemeinde

„Meine Aufgabe war der Übergang“

HAMELN. „Ich bin und bleibe ein Ostfriesenkind“, sagt Sophia Sander über ihren Entschluss, die reformierte Kirchengemeinde in Hameln zu verlassen, und fügt hinzu: „Meine Aufgabe war der Übergang.“ 2013 trat die gebürtige Emderin ihren Dienst in der Hamelner Gemeinde mit der Absicht an, „am liebsten bis zur Rente“ zu bleiben.

veröffentlicht am 01.01.2019 um 14:51 Uhr

Hugenottenkirche tac

Autor:

Alexander Tacke
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Wenn die 47-jährige Theologin nun am 6. Januar um 15 Uhr im Rahmen eines Gottesdienstes in der reformierten Kirche verabschiedet wird, weil sie zukünftig eine Pfarrstelle in Westoverledingen im Landkreis Leer übernimmt, endet ihre Tätigkeit in Hameln nach nur fünf Jahren.

Nach Reinhard Smidt (1905-1950), Herbert Weigt (1950-1977) und Martin Hoffmann (1977-2013) war Sophia Sander die erste Pastorin in der 113-jährigen Geschichte der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Hameln-Bad Pyrmont.

„Sophia Sander hat besonderes Augenmerk auf die Zukunft unserer Gemeinde gelegt“, erläutert Kirchenrätin Dr. Anja Schmidt. Neu seien die Mini-Gottesdienste mit Krabbelkindern in der Kirche, das regelmäßige Treffen des Jugendkreises, die Einbindung von Jugendlichen in Gottesdienste sowie deren Teilnahme an Gruppenleitungsschulungen. „Eine wichtige Investition in die Zukunft“, betont Schmidt. Dazu zähle auch der barrierefreie Kirchenzugang.

Rückblickend lobt Sophia Sander „die besonders gute Ökumene“ und „das spannende interreligiöse Gespräch auf verschiedenen Ebenen“. Gerne erinnere sie sich an die von ihr initiierten Gottesdienste nach reformierter Ordnung in der Christuskirche Bad Pyrmont, die großen Anklang gefunden hätten. „Ich bin zuversichtlich, dass es hier gut weitergeht. „Ich wünsche der Gemeinde, den Geschwisterkirchen und dem Landkreis weiterhin Mut, Zuversicht und Gottes Segen.“



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