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Stadt fällt 160 Bäume auf zwei Friedhöfen – ersetzt werden sie teils durch Sträucher und Hecken

Mehr Park statt Wald

Hameln. 160 – so viele Bäume wurden und werden insgesamt noch bis Ende dieses Monats auf den städtischen Friedhöfen am Wehl und an der Deisterstraße gefällt. Der Grund: Die Stadt möchte „die Sicherheit der Friedhofsbesucher gewährleisten“, wie es aus dem Rathaus heißt. Denn einige Bäume, die von Baumpflegern untersucht wurden, bilden eine unmittelbare Gefahr. Sei es durch die Beschaffenheit der Wurzeln oder einen eventuellen Pilzbefall (wir berichteten). Probleme, die nur Experten erkennen können. Nun ist ein Großteil dieser Bäume – überwiegend betroffen sind Buchen und Fichten – schon gefällt, anderen wurden lediglich tote Äste oder Teile der Baumkronen entfernt. Leserin Hannelore Grupe fragt sich aber, was denn jetzt auf den Friedhöfen geschieht. „Ich hoffe, dass bald neue Bäume gepflanzt werden, die den Vögeln Schutz bieten“, sagt sie.

veröffentlicht am 21.02.2014 um 20:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 00:21 Uhr

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Autor:

von Karen Klages
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Fakt ist: Nicht für jeden gefällten Baum, 50 sind es auf dem Deisterfriedhof, 110 am Wehl, werde es eine Nachpflanzung geben, denn es sei schon viel Grün dort vorhanden. „Wir werden aber trotzdem im großen Stil Nachpflanzungen vornehmen“, erklärt Stadtsprecher Thomas Wahmes. Teils schon in diesem Frühjahr, teils im Herbst werde man damit beginnen. Und einen etwas anderen Weg als bisher einschlagen: „Blühende Sträucher und größere Hecken sollen ebenfalls gepflanzt werden“, sagt Wahmes. Die Friedhöfe sollen sich parkähnlich entwickeln, das Erscheinungsbild solle gewinnen. „Teilweise standen die Bäume sehr dicht“, so Wahmes. Doch nicht nur die Kettensäge ist zum Einsatz gekommen: Allein auf dem Friedhof am Wehl hat die Stadt an 580 Bäumen Pflegemaßnahmen zur Erhaltung durchführen lassen. Auch auf dem Deisterfriedhof wurden durch die intensive Arbeit der Baumpfleger so Fällungen vermieden. Dass mit 160 Fällungen auf beiden Friedhöfen dennoch vermeintlich viele Bäume dran glauben mussten, erklärt Wahmes mit der Offensive, die die Stadt im vergangenen Jahr zu der Verkehrssicherheit auf den Friedhöfen gestartet hat. „Wir konnten kein Risiko mehr eingehen“, so Wahmes. In der Vergangenheit hätten sich die Friedhofsgärtner oft nur nebenbei um die Bäume kümmern können; jetzt hatten sich Baumpfleger im großen Stil der Sache angenommen.

Übrigens stehen nicht nur auf den Friedhöfen Nachpflanzungen an: Auch an verschiedenen Straßen im Stadtgebiet werden in diesem Frühjahr insgesamt 85 neue Bäume gepflanzt. Dadurch werden Fällungen aus den vergangenen Jahren ersetzt. Allein 14 Zierkirschen werden an der Wettorstraße gesetzt. 15 Winterlinden säumen bald die Friedrich-List-Straße, den Fußweg, der Richtung BHW führt. Und zwölfmal wird der Spitzahorn an der Leipziger Straße gepflanzt. Auch die Weserpromenade rund ums Krankenhaus wird begrünt: Mit insgesamt elf Trauer- beziehungsweise Silberweiden.



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