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SPD-Ratsherr will für Schülergruppe Platz im Umweltausschuss

Mehr Mitsprache für Jugendliche?

Hameln. Engagierte Jugendliche sollen mitreden: Ingo Reddeck, Ratsherr der SPD, will deshalb die Geschäftsordnung des Rates geändert wissen und hat einen entsprechenden Antrag gestellt, der in der kommenden Woche erstmals im Rathaus behandelt wird.

veröffentlicht am 13.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 01:41 Uhr

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Autor:

Christa Koch
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Gibt der städtische Ausschuss für Umwelt, Nachhaltigkeit und Klimaschutz eine entsprechende Empfehlung und folgt der Rat dieser am Ende, so könnten diesem Fachausschuss künftig nicht nur wie bisher 13 Ratsmitglieder mit Stimmrecht angehören, sondern auch beratend die KliMotion Lokalgruppe Hameln.

Zur Begründung heißt es, im Rat der Stadt Hameln seien bei einem Altersdurchschnitt von 56 Jahren – davon drei Ratsmitglieder unter 35 und keines unter 25 – junge Erwachsene deutlich unterrepräsentiert. Reddeck: „Ältere Menschen haben zudem mit dem Seniorenbeirat eine ergänzende Interessenvertretung, dessen Mitglieder an allen Fachausschusssitzungen beratend teilnehmen und dadurch Einfluss auf die politischen Entscheidungen nehmen.“ Im Gegensatz dazu hätten junge Menschen in Hameln aus verschiedenen Gründen keine vergleichbare Interessenvertretung (zum Beispiel Jugendbeirat/Jugendparlament). Einzig im Ausschuss für Kindertagesstätten, Schulen und Sport habe ein Schülervertreter Beratungs- und Stimmrecht. Entsprechend, argumentiert der Sozialdemokrat, der diesen Antrag als Einzelperson gestellt hat, solle der Rat die Partizipationsmöglichkeiten für junge Menschen deutlich ausbauen. Insbesondere sollten Nichtregierungsorganisationen, in denen sich junge Menschen engagierten, in die politischen Gremien der Stadt Hameln eingebunden werden.

Die KliMotion-Lokalgruppe Hameln engagiert sich seit einiger Zeit aktiv für die Themen Umwelt- und Klimaschutz. Schülerinnen und Schüler Hamelner Schulen haben häufig an Sitzungen des entsprechenden Fachausschusses teilgenommen, im Rahmen der Bürgerfragestunde Fragen gestellt, über Aktionen berichtet und Vorschläge unterbreitet. Dies sei eine gute Ausgangsbasis, um die jungen Leute durch die Entsendung eines eigenen Vertreters in die Arbeit des Fachausschusses besser einzubinden, heißt es.

Der Ausschuss für Umwelt, Nachhaltigkeit und Klimaschutz tagt am Mittwoch, 19. Februar, ab 16 Uhr öffentlich im Rathaus.



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