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Bedarfsprognose bis zum Jahr 2021 / Zuwanderungsquote berücksichtigt

Mehr Kindergartenplätze notwendig

HAMELN-PYRMONT. Den derzeitigen Prognosen nach werden in der U3-Betreuung im Jahre 2021 1099 Plätze erforderlich sein. Für die U3-Kinder müssen dann 3930 Betreuungsplätze geboten werden. Das heißt, dass bis dahin 89 weitere U3- und 203 Ü3-Plätze bereitgestellt werden müssen. Mit dem Angebot und dem Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen beschäftigte sich der Jugendhilfeausschuss des Kreises in seiner jüngsten Sitzung.

veröffentlicht am 02.06.2016 um 17:46 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:54 Uhr

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Die Kindertagesstättenbedarfsplanung ist als Teil der Jugendhilfeplanung in Hameln-Pyrmont Aufgabe des . Landkreises als Jugendhilfeträger. Das heißt: Er hat planerisch sicherzustellen, dass in den kreisangehörigen Kommunen ausreichend Möglichkeiten für die Betreuung von Kindern unter und über drei Jahren vorhanden sind. Für die jetzt vorgestellte Prognose wurden die Einwohnerdaten aus den Melderegistern zugrundegelegt. Dabei wurde bei der Einschätzung der Bevölkerungsentwicklung in den kommenden 25 Jahren angenommen, dass der Bedarf an Plätzen für die Kinderbetreuung durch Zuwanderung um 18 Prozent ansteigen wird. Unter Berücksichtigung der Zuwanderungsquote weist der Plan bereits in diesem Jahr 229 zusätzliche Kinder im Kindergartenalter aus.

Außerdem ist bei der Bedarfsermittlung ist ein Durchschnittswert der letzten Versorgungsquoten innerhalb der Kommunen zugrunde gelegt. Danach wollen kreisweit rund 30 Prozent der Eltern einen Platz für ihre Sprößlinge im U3-Bereich, rund 95 Prozent im Ü3-Bereich. Die ermittelten Versorgungsquoten beziehen sich auf die Versorgung durch Kindertagesstätten.

Eine Besonderheit bei der Berechnung des Platzbedarfes resultiert aus einer unterschiedlichen Belegungspraxis. Insbesondere in der Stadt Hameln werden Kinder in der Regel erst zu Beginn des Kindertagesstättenjahres am 1. August in den Kindergarten aufgenommen oder wechseln dann von der Krippe in den Kindergarten. Daraus ergibt sich ein geringerer Platzbedarf gegenüber den Städten und Gemeinden, die Kinder mit Erreichen des Krippen- oder Kindergartenalters auch unterjährig aufnehmen. Ländliche Einzugsbereiche weisen weisen aus diesem Grund oft freie Plätze aus, während in den Zentren eher ein Platzmangel besteht.

Nach der derzeitigen Kindergartenbedarfsplanung dürfte der Prognose zufolge bis zum Kindergartenjahr 2020/2021 der größte Plätzebedarf neben Hameln mit 177, in Bad Pyrmont mit 75 und Aerzen mit 61 Plätzen entstehen. In Bad Münder, Coppenbrügge, Emmerthal und Salzhemmendorf wird hingegen bis 2021 das Kindergartenangebot wohl eher zurückgefahren werden können.

Im Rahmen der Kooperationsvereinbarung stellt der Landkreis Hameln-Pyrmont zur Betriebskostenförderung im Haushaltsjahr 2016 den Städten und Gemeinden rund 3,1 Millionen Euro zur Verfügung.joa



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