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Manche Vorhaben wurden aufgeschoben

Mehr Ganztagsunterricht an Grundschulen

HAMELN. An der Grundschule am Klüt und dem Grundschulzweig er Pestalozzi-Schule soll der Ganztagsunterricht nach dem dreijährigen Pilotprojekt fortgesetzt werden. Zusätzlich wird das Ganztagsangebot auch an der Wilhelm-Raabe-Schule und der Papenschule ab dem Schuljahr 2018/19 eingeführt. Das hat der Stadtrat bei seiner jüngsten Sitzung beschlossen.

veröffentlicht am 18.12.2017 um 18:10 Uhr

Die Hochschule Weserbergland am Hamelner Stockhof. Foto: Archiv
Jens Spickermann

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Jens Spickermann Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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Für die Raumplanung an allen Hamelner Schulen soll auch eine Schulentwicklungsplanung von der Verwaltung durchgeführt werden. Der Bedarf an Unterrichtsräumen soll so auf längere Sicht bestimmt werden. In der Ratssitzung wurden außerdem folgende Beschlüsse gefasst:

Die Ideen zu den Zukunftsaufgaben der Stadt, die im Rahmen der Bürgerbefragung „Hameln 2030“ gesammelt wurden, sollen zukünftig bei der Aufstellung eines neuen Stadtentwicklungskonzeptes berücksichtigt werden. Die konkreten Projektideen, über die zweimal abgestimmt wurde, sollen in den nächsten Jahren bevorzugt umgesetzt werden. Die Verwaltung soll nun ein „Integriertes Stadtentwicklungskonzept“ (ISEK) erstellen, das die finanzielle Umsetzung der Ideen unterstützt. Insgesamt wurde bei der Abschlussveranstaltung von Hameln 2030 über 20 Vorhaben abgestimmt, von denen mehrere jeweils die Weser und den öffentlichen Nahverkehr betreffen. Sie sollen nun in die weiteren Planungen einfließen.

Die Entsorgung von Schmutzwasser und Fäkalschlamm wird nach einem anderen Ratsbeschluss teurer. Bisher kostete die Entsorgung pro Kubikmeter Schmutzwasser 2,16 Euro. Der Preis dafür wird auf 2,27 Euro angehoben. Die Dezentrale Fäkalschlammgebühr erhöht sich um 7,47 Euro pro Kubikmerter auf 52,49 Euro.

Einigkeit herrschte im Rat über die Förderung der Sozialarbeit für das Jahr 2018: Für die allgemeine Jugendarbeit stellt die Stadt 33050 Euro zur Verfügung, für allgemeine soziale Zuschüsse 15000 und für soziale Projektförderung 4000 Euro.

Die Hameln Marketing und Tourismus GmbH wird 2018 weiterhin einen Zuschuss in Höhe von 90000 Euro von der Stadt erhalten. Auch die Hochschule Weserbergland wird von der Stadt künftig bezuschusst. Jährlich sollen 40000 Euro an die Hochschule gehen. In der Begründung heißt es, dass sich die HSW zu einem bedeutenden Standortfaktor für Hameln entwickelt habe und ihre Stärkung von enormer Bedeutung für die Stadt sei.

Mit dem Ziel, die regionale Wirtschaft zu fördern, wird Hameln nach einem einstimmigen Ratsbeschluss Mitglied der Weserbergland AG. Hameln wolle aufzeigen, dass Wirtschaftsförderung nicht an den Stadtgrenzen endet, heißt es unter anderem in der Begründung des Beschlusses.

Aufgrund der angespannten Haushaltslage wird der Austausch der alten Parkscheinautomaten im Jahr 2018 pausieren. Ebenfalls aus Kostengründen soll für die Rattenfängerhalle keine Anzeigentafel, sondern stattdessen ein günstigerer Beamer angeschafft werden. Die Anzeigentafel würde etwa 40000 Euro kosten, ein leistungsstarker Beamer hingegen nur 3000 Euro. Bei Sportereignissen soll damit der Spielstand auf eine Leinwand projeziert werden, was vom Rat als kostengünstige Alternative angesehen wird.

Desweiteren hat der Rat beschlossen, dass die Anschaffung von E-Bikes für die Verwaltung geprüft werden soll. Ziel ist es, Fahrten mit dem Auto zu reduzieren und so zum Klimaschutz beizutragen.



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