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Bis 2030 sollen Elektroautos im gesamten Stadtgebiet tanken können

Mehr E-Zapfsäulen für Hameln

veröffentlicht am 13.09.2016 um 16:57 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:42 Uhr

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Autor:

Andreas Timphaus
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Das Ziel ist ehrgeizig: Bis 2020 sollen mehr als eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen fahren. Die Bundesregierung will das Land zu einem Vorreiter im Zukunftsmarkt Elektromobilität machen. Auch die Stadt Hameln unterstützt dieses Vorhaben: Im städtischen Fuhrpark stehen inzwischen zehn E-Autos zur Verfügung. Doch damit sich die elektrisch betriebenen Fahrzeuge durchsetzen, bedarf es einer guten Ladeinfrastruktur.

Die frühere Mehrheitsgruppe aus CDU und Grünen hatte die Verwaltung im Mai beauftragt, geeignete Standorte für E-Tankstellen im Stadtgebiet zu suchen. Die Ergebnisse sollen am Donnerstag, 15. September im Ausschuss für Umwelt, Nachhaltigkeit und Klimaschutz vorgestellt werden.

Bisher gibt es in Hameln zwei öffentliche E-Tankstellen: Die erste steht seit 2011 auf dem Kundenparkplatz der Stadtwerke an der Hafenstraße. Die zweite – eine Schnellladesäule – wurde im Dezember des vergangenen Jahres an der Hochschule Weserbergland aufgestellt.

In Zukunft sollen es aber deutlich mehr werden. Die Verwaltung arbeitet derzeit zusammen mit den Stadtwerken, die für den technischen Bereich zuständig sind, an einem Konzept zur „Entwicklung der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität“ in der Weserstadt. Dies sei Voraussetzung, um Fördermittel vom Bund zu akquirieren, heißt es aus dem Rathaus. Die Gelder stehen aber wohl erst 2017 zur Verfügung, da es momentan noch an Richtlinien fehlt. Sie sollen im November veröffentlicht werden. Auch vom Land sollen künftig Finanzmittel eingeworben werden. Die Förderung sei notwendig, da sich der Betrieb öffentlicher Ladesäulen aufgrund zu weniger Nutzer bislang nicht rentiere.

Der Ausbau der Ladeinfrastruktur soll in zwei Stufen erfolgen. Zunächst will die Stadt als sogenannter Initialförderer im Innenstadtbereich tätig werden und dazu Parkhäuser und öffentliche Flächen nutzen. „Die Umsetzung soll kurzfristig in einem Zeitraum von ein bis drei Jahren, spätestens jedoch bis 2020 erfolgen“, heißt es in der städtischen Mitteilungsvorlage. Die Verwaltung erhofft sich von der Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Synergieeffekte, die die Planung und den Betrieb vereinfachen.

Im zweiten Schritt soll dann bis 2030 die Versorgung flächendeckend auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet werden. Dabei setzt die Verwaltung auf Unterstützung aus der Privatwirtschaft. „Große Arbeitgeber, die Parkplätze für ihre Mitarbeiter bereitstellen, Einzelhandelsketten und -zentren sowie Autohäuser sind für die Bereitstellung von Elektrosäulen prädestiniert“, glauben die Verantwortlichen im Rathaus.

Auch die Ladeinfrastruktur für E-Bikes soll ausgebaut werden. Die Anzahl der E-Bike-Touristen habe sich „deutlich erhöht“, stellt die Verwaltung fest. Diesem Anstieg will die Stadt gerecht werden, zum Beispiel durch spezielle Ladestationen – in Verbindung mit Abstellanlagen und Fahrradboxen – in der Innenstadt.



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