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Touristen-Kooperation zieht positive Bilanz

Mehr Besucher aus dem Ausland

HAMELN. Die Städtekooperation aus Hameln, Celle, Göttingen, Goslar, Hannover, Hildesheim, Lüneburg und Wolfsburg verzeichnet in diesem Jahr mehr ausländische Besucher. Die Mitgliedsstädte verzeichneten im Jahr 2017 einen Zuwachs von 5,8 Prozent. Das ist das Ergebnis einer Pressekonferenz zum Treffen der Tourismus-Kooperation „9 Städte + 1“.

veröffentlicht am 15.12.2017 um 17:22 Uhr

Die Städtekooperation „9 +1“ traf sich in Hameln. Das Ziel: mehr ausländische Touristen in die teilnehmenden Städte locken. Foto: jsp
Jens Spickermann

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Alles in allem zieht die Hameln Marketing und Tourismus GmbH eine positive Bilanz zur Entwicklung des Hamelner Tourismus in diesem Jahr. Das verdeutlichte Geschäftsführer Harald Wanger bei der Pressekonferenz zum Treffen der Tourismus-Kooperation „9 Städte + 1“, die in Hameln getagt hat. Obwohl Prof. Heinz-Dieter Quack vom Europäischen Tourismus-Institut dem Weserbergland als Region vor Kurzem noch bescheinigt hatte, es gebe keine gute Touristen-Infrastruktur und kaum Attraktionen. „Er hat viel Richtiges gesagt“, bestätigt Wanger.

Ziel der Kooperation ist es, mehr Touristen ist die Mitgliedsstädte zu locken und die gemeinsamen Marketingaktivitäten zu verbessern. Ein Ergebnis der Konferenz: Die Mitgliedsstädte wollen mehr „Multichanneling“ betreiben, also mehr verschiedene Online-Plattformen nutzen, um ein jüngeres Klientel besser zu erreichen.

Insbesondere um ausländische Besucher will die Städtekooperation aus Hameln, Celle, Göttingen, Goslar, Hannover, Hildesheim, Lüneburg und Wolfsburg auf diese Weise werben.

Die Mitgliedsstädte verzeichneten im Jahr 2017 einen Zuwachs von 5,8 Prozent bei den ausländischen Touristen, teilte Hans Nolte, Sprecher der Kooperation, mit. Durch die schlechte Sicherheitslage in beispielsweise nordafrikanischen Ländern profitiere in Deutschland der Städtetourismus. In Hameln gebe es insbesondere einen starken Zuwachs von Besuchern aus Polen. Aber auch Belgier seien unter den ausländischen Touristen vergleichsweise stark vertreten, erläuterte Harald Wanger. Besonders auffällig sei bei den Belgiern, dass sie während ihrer Aufenthalte etwa doppelt so viel Geld ausgeben wie beispielsweise niederländische Touristen, so Wanger.

Großes Thema bei der Konferenz der neun Städte waren auch die Sicherheitsvorkehrungen bei öffentlichen Veranstaltungen, die seit dem letztjährigen Anschlag in Berlin einen ganz neuen Stellenwert erhalten hätten.



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